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Übungsbogen 4: Tiefen, Daten und das Drama der See

Hallo, liebe Seglerinnen und Segler! Willkommen zu einer weiteren spannenden Folge unseres SKS-Podcasts. Heute nehmen wir euch mit auf eine Reise, die uns von den unsichtbaren Datenströmen der AIS-Systeme bis zu den dramatischen Momenten eines Seenotfalls führt. Wir tauchen ein in die Feinheiten der Navigation, die strengen Regeln des Seerechts, die unberechenbare Natur des Wetters und die essenzielle Seemannschaft, die uns sicher durch alle Situationen bringt. Macht es euch bequem, stellt euch vor, ihr sitzt in der gemütlichen Kajüte eurer Yacht, und lasst uns gemeinsam die Geheimnisse dieser Prüfungsfragen lüften.

Navigation: Die unsichtbaren Helfer und die Tücken der Ablenkung

Stell dir vor, du segelst bei Nacht durch ein belebtes Fahrwasser. Um dich herum ein Meer von Lichtern, aber welche davon sind wirklich relevant? Hier kommt AIS ins Spiel, das Automatische Identifikationssystem. Es ist wie ein unsichtbarer Radar, der dir nicht nur die Position anderer Schiffe anzeigt, sondern auch eine Fülle von Informationen, die für deine Sicherheit entscheidend sein können. Die Berufsschifffahrt, die oft mit gigantischen Containerschiffen oder Tankern unterwegs ist, sendet über AIS eine ganze Reihe von Daten aus. Da gibt es zum einen die statischen Daten: das ist quasi die Visitenkarte des Schiffes. Dazu gehören die eindeutige Schiffs-ID, das Rufzeichen, die genaue Länge und Breite des Kolosses. Dann haben wir die dynamischen Daten, die sich ständig ändern und dir ein aktuelles Bild der Situation geben: die genaue Zeit in UTC, die aktuelle Position, der Kurs über Grund, die Geschwindigkeit über Grund und sogar der Heading, also die Richtung, in die der Bug zeigt. Manchmal wird auch die Drehgeschwindigkeit, Rate-of-turn, und der Fahrtstatus übermittelt – zum Beispiel, ob das Schiff gerade mit Maschinenkraft unterwegs ist, vor Anker liegt oder in seiner Manövrierfähigkeit eingeschränkt ist. Und schließlich gibt es noch die reisebezogenen Daten, die dir verraten, wohin die Reise geht: den Tiefgang, den Zielort und die voraussichtliche Ankunftszeit, die ETA. All diese Informationen ermöglichen es dir, frühzeitig Ausweichmanöver zu planen und gefährliche Situationen zu vermeiden. AIS ist dein zweites Paar Augen, das weit über den sichtbaren Horizont hinausreicht.

Doch selbst die beste Technologie hat ihre kleinen Eigenheiten. Nehmen wir zum Beispiel den Kompass, dieses altehrwürdige Navigationsinstrument, das uns seit Jahrhunderten den Weg weist. Dein Magnetkompass an Bord ist ein treuer Begleiter, aber er ist auch empfindlich. Seine Anzeige kann durch äußere Einflüsse vorübergehend abgelenkt werden. Denk nur an dein Handy, das du vielleicht unachtsam direkt neben den Kompass legst, oder das Funkgerät, das du einschaltest. Elektronische Geräte, wie Radios oder Smartphones, können ein magnetisches Feld erzeugen, das den Kompass beeinflusst. Auch magnetisierte Gegenstände wie Werkzeuge oder sogar ein Peilkompass, den du vielleicht gerade benutzt, können die Nadel aus der Fassung bringen. Und schließlich sind da noch Gleichstromleitungen, die in der Nähe des Kompasses verlaufen. Sie erzeugen ebenfalls ein Magnetfeld, das die Anzeige verfälschen kann. Achte also immer darauf, dass die Umgebung deines Kompasses frei von solchen Störquellen ist, damit er dir zuverlässig den korrekten Kurs anzeigt.

Apropos Kurs und Richtung: Wir sprechen oft von Nordrichtungen. Es gibt das rechtweisende Nord – das ist das wahre Nord der Erde. Und dann gibt es das missweisende Nord, das durch die magnetischen Eigenschaften der Erde beeinflusst wird. Dein Kompass zeigt aber nicht immer exakt zum missweisenden Nord, weil er selbst lokalen Störungen unterliegt. Der Winkel zwischen dem rechtweisenden Nord, also rwN, und dem missweisenden Nord, MgN, wird als Fehlweisung bezeichnet. Diese Fehlweisung ist die Summe aus der Missweisung, die du aus der Seekarte entnehmen kannst, und der Ablenkung, die durch die magnetischen Felder an Bord deines Schiffes entsteht. Die Formel ist einfach: Fehlweisung (Fw) = Ablenkung (Abl) + Missweisung (Mw). Wenn du diese Größe kennst, kannst du die Abweichung deines Kompasses korrigieren und bist immer auf dem richtigen Kurs.

Kommen wir zu einem anderen wichtigen Aspekt der Navigation: den Höhenangaben von Leuchtfeuern. Wenn du in der Seekarte oder im Leuchtfeuerverzeichnis die Höhe eines Leuchtfeuers siehst, fragst du dich vielleicht, worauf sich diese Angabe eigentlich bezieht. Das ist entscheidend, um zu beurteilen, wann das Licht in der Kimm, also am Horizont, erscheinen wird. In Gewässern mit Gezeiten, wie zum Beispiel der Nordsee, beziehen sich die Höhenangaben auf das mittlere Hochwasser. Das bedeutet, die angegebene Höhe ist die Distanz vom durchschnittlichen höchsten Wasserstand bis zur Oberkante des Feuers. In gezeitenlosen Gewässern, wie der Ostsee, wird die Höhe dagegen auf den mittleren Wasserstand bezogen. Das ist ein wichtiger Unterschied, den du im Kopf behalten musst, wenn du deine Sichtweiten berechnest.

Und da wir gerade von Wasserständen sprechen: Die Kartennull (KN) ist der Referenzpunkt für alle Tiefenangaben in Seekarten. Ohne sie wären Tiefenlinien und -zahlen bedeutungslos. In der Ostsee ist die Kartennull identisch mit dem mittleren Wasserstand. Das ist relativ einfach, da es kaum Gezeiten gibt. Aber in der Nordsee und im Englischen Kanal, wo die Gezeiten eine große Rolle spielen, ist die Kartennull anders definiert. Hier entspricht sie dem niedrigstmöglichen Gezeitenwasserstand, auch bekannt als LAT, „Lowest Astronomical Tide“. Das bedeutet, dass die angegebenen Tiefen in der Karte immer mindestens so viel Wasser unter dem Kiel haben sollten, selbst bei extrem niedrigem Wasserstand. Die genaue Definition der Kartennull für ein bestimmtes Gebiet findest du übrigens immer in der jeweiligen Seekarte selbst beschrieben.

Moderne Navigation stützt sich stark auf GPS, das Global Positioning System. Es ist unglaublich präzise, aber auch hier gibt es Faktoren, die die Genauigkeit beeinflussen können. Wie kannst du feststellen, ob deine GPS-Position gerade wirklich zuverlässig ist? Ein wichtiger Indikator ist der HDOP-Wert, die "horizontal dilution of precision". Dieser Wert gibt an, wie gut die Satelliten am Himmel verteilt sind. Ein niedriger HDOP-Wert bedeutet eine gute Satellitenverteilung und damit eine hohe Genauigkeit. Ein hoher Wert deutet auf eine schlechtere Verteilung und somit auf eine potenziell ungenauere Position hin. Außerdem solltest du die Anzahl der getrackten Satelliten im Auge behalten. Je mehr Satelliten dein Empfänger gleichzeitig empfängt, desto genauer ist in der Regel die Positionsbestimmung. Und der beste Weg, die Genauigkeit zu überprüfen, ist immer noch der Vergleich: Vergleiche die GPS-Position mit deiner Koppelposition, die du anhand von Kurs und Geschwindigkeit berechnet hast, oder, wenn möglich, mit einem anderen unabhängigen Navigationssystem an Bord. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Doch selbst mit den genauesten GPS-Daten gibt es immer noch kleine Ungenauigkeiten. Die Differenzen zwischen WGS 84, dem weltweit gebräuchlichsten Bezugssystem für GPS, und anderen lokalen Bezugssystemen können auftreten. Diese Unterschiede in Längen- und Breitengraden liegen im Allgemeinen in der Größenordnung von 0,1 bis 1 Kabellänge, also etwa 20 bis 200 Meter. Das mag nicht viel klingen, kann aber in engen Fahrwassern oder bei der Ansteuerung von Untiefen durchaus relevant sein. In seltenen Fällen können diese Unterschiede sogar noch größer sein. Sei dir dessen bewusst und plane immer eine kleine Sicherheitsmarge ein.

Gerade im Bereich der Navigation ist es wichtig, sich auf alle Eventualitäten vorzubereiten. Was machst du, wenn die Dunkelheit hereinbricht und du noch unterwegs bist? Navigatorische Vorbereitungen vor einer Fahrt in Dunkelheit sind das A und O der Sicherheit. Bestimme möglichst schon vorher deine Kurse und alle Kursänderungspunkte. Das gibt dir Sicherheit, wenn die Sicht eingeschränkt ist. Kennzeichne Untiefen und Hindernisse in der Karte besonders deutlich, eventuell mit einem Textmarker. Markiere in der Seekarte, welche Leuchtfeuer wann und wo in der Kimm erscheinen sollten – das hilft dir bei der Identifizierung. Und ganz wichtig: Suche die gesamte Wegstrecke nach unbefeuerten Tonnen ab. Diese sind bei Nacht schwer zu erkennen und können eine Gefahr darstellen. Eine gute Vorbereitung nimmt dir die Nervosität und lässt dich die Nachtfahrt genießen.

Und noch ein letzter Tipp zur Navigation, der aber eher eine Warnung ist: Stell dir vor, du hörst eine nautische Warnnachricht, kurz NWN. Manchmal ist der Zusatz "vital" dabei. Was bedeutet das für dich als Sportschiffer? Vitale nautische Warnnachrichten werden in Deutschland während der Sportschifffahrtssaison, also vom 1. April bis zum 31. Oktober, über ausgewählte private und öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten verbreitet. Das ist ein wichtiger Service, der dir ermöglicht, auch ohne spezielle Seefunkgeräte über wichtige und potenziell gefährliche Ereignisse informiert zu werden. Höre also in dieser Zeit besonders aufmerksam zu!

Seerecht: Regeln auf See und der Klang des Nebels

Nachdem wir uns durch die Tiefen der Navigation gearbeitet haben, wechseln wir nun auf das sprichwörtliche Parkett des Seerechts. Denn auf dem Wasser gelten klare Regeln, die jeder beherrschen muss.

Die KVR, die Kollisionsverhütungsregeln, sind die Bibel der Seefahrt. Sie geben uns klare Anweisungen, wie wir uns in verschiedenen Begegnungssituationen zu verhalten haben. Aber sie enthalten auch eine ganz grundlegende Forderung: die allgemeinen Grundregeln für das Verhalten im Verkehr. Die KVR befreien dich nicht von den Folgen, die durch unzureichende Einhaltung der Regeln oder unzureichende Vorsichtsmaßnahmen entstehen. Das bedeutet, selbst wenn keine konkrete Regel auf eine Situation anwendbar ist, musst du immer die allgemeine seemännische Praxis und die besonderen Umstände des Falles berücksichtigen. Mit anderen Worten: Sei immer wachsam, vorausschauend und handle verantwortungsbewusst, um Kollisionen und Gefahren zu vermeiden.

Ein Begriff, der oft missverstanden wird, ist "Vorfahrt beachten". Was bedeutet das genau? Es begründet eine Wartepflicht. Wenn du die Vorfahrt zu beachten hast, musst du rechtzeitig durch dein Fahrverhalten erkennen lassen, dass du warten wirst. Du darfst nur dann weiterfahren, wenn du übersehen kannst, dass die Schifffahrt im Fahrwasser nicht beeinträchtigt wird. Gegebenenfalls musst du deinen Kurs und/oder deine Geschwindigkeit ändern. Achtung: Das gilt rechtlich nicht als Ausweichen, sondern als Erfüllung deiner Wartepflicht! Es geht darum, klar und deutlich zu zeigen, dass du die Situation erkannt hast und dem Vorfahrtberechtigten den Vortritt lässt.

Manchmal ist die Sicht so schlecht, dass du dich auf dein Gehör verlassen musst. Stell dir vor, dich umhüllt dichter Nebel. Plötzlich hörst du ein Schallsignal: lang-kurz-kurz, unmittelbar gefolgt von lang-kurz-kurz-kurz, etwa jede Minute. Was bedeutet das? Das ist das klare Signal eines Schleppverbandes in Fahrt. Das erste Signal, lang-kurz-kurz, kommt vom schleppenden Fahrzeug, also dem Schlepper. Das zweite Signal, lang-kurz-kurz-kurz, kommt vom Anhang, also dem geschleppten Fahrzeug. Wenn du dieses Signal hörst, weißt du, dass du es mit einem langen Verband zu tun hast, dem du besondere Aufmerksamkeit schenken musst.

Und wo wir gerade bei den Lichtern sind: Stell dir vor, du siehst nachts ein Fahrzeug. Plötzlich ändert sich seine Lichteranordnung. Du siehst ein manövrierunfähiges Fahrzeug, das vorher vielleicht keine Fahrt durchs Wasser hatte und jetzt plötzlich ein Seitenlicht zeigt. Was schließt du daraus? Ein manövrierunfähiges Fahrzeug in Fahrt ohne Fahrt durchs Wasser hat Fahrt durchs Wasser aufgenommen, weil du jetzt auch das Backbord-Seitenlicht siehst. Die Lichter der Seeschifffahrt sind wie eine Geheimsprache, die du unbedingt beherrschen musst, um die Absichten anderer Schiffe zu verstehen.

Es gibt auch besondere Regeln für spezielle Gewässer. Nehmen wir den Nord-Ostsee-Kanal (NOK). Wenn du dort mit deinem Sportfahrzeug schleppen möchtest, gibt es klare Bestimmungen. Ein motorbetriebenes Sportfahrzeug darf nur ein Sportfahrzeug schleppen. Das geschleppte Sportfahrzeug darf eine Höchstlänge von weniger als 15 Metern haben. Und ganz wichtig: Die Mindestgeschwindigkeit beim Schleppen muss 9 Kilometer pro Stunde betragen. Diese Regeln dienen der Sicherheit und dem reibungslosen Verkehrsfluss auf dieser wichtigen Wasserstraße.

Und was passiert, wenn wirklich mal etwas schiefläuft? Bei einem schaden- oder gefahrverursachenden Vorkommnis, einem sogenannten Seeunfall, müssen bestimmte Angaben an die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung gemeldet werden. Wo ist das geregelt und wer ist dafür verantwortlich? Diese Meldepflicht ist in der "Verordnung über die Sicherung der Seefahrt" geregelt. Verantwortlich für die Meldung ist in erster Linie der Schiffsführer. Sollte dieser verhindert sein, geht die Verantwortung auf ein anderes Besatzungsmitglied über. Und wenn auch das nicht möglich ist, kann im äußersten Notfall der Betreiber des Schiffes die Meldung übernehmen. Es ist von größter Wichtigkeit, dass solche Vorkommnisse gemeldet werden, um aus Fehlern zu lernen und die Sicherheit auf See kontinuierlich zu verbessern.

Zum Abschluss des Seerechts noch ein praktischer Hinweis für alle umweltbewussten Segler: Woher bekommst du eigentlich Informationen über Entsorgungsmöglichkeiten in deutschen Sportboothäfen? Gerade bei Öl, Schiffsmüll und Schiffsabwässern ist eine umweltgerechte Entsorgung essenziell. Hier hilft dir die Broschüre des BSH (Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie) mit dem Titel "Entsorgungsmöglichkeiten für Öl, Schiffsmüll und Schiffsabwässer – eine Übersicht für Sport- und Kleinschifffahrt". Halte Ausschau danach, sie ist ein wertvoller Ratgeber.

Seemannschaft: Von der Stabilität bis zum Notruf

Nach den Paragraphen widmen wir uns nun der praktischen Seite des Segelns, der Seemannschaft. Hier geht es um das Handwerk, die Technik und vor allem um die Sicherheit an Bord.

Beginnen wir mit einem grundlegenden Konzept: der Stabilität eines Schiffes. Was versteht man darunter? Es ist die Eigenschaft eines Schiffes, in aufrechter Lage zu schwimmen und sich aus einer Krängung, also einer Schräglage, wieder aufzurichten. Stell dir vor, eine Welle trifft dein Boot und legt es auf die Seite. Ein stabiles Schiff wird sich danach wieder in seine aufrechte Position zurückbewegen. Diese Fähigkeit ist entscheidend für die Sicherheit und den Komfort an Bord.

Manchmal kann diese Stabilität aber auch eine Herausforderung sein. Stell dir vor, du segelst am Wind, und plötzlich nehmen sowohl die Krängung als auch der Ruderdruck stark zu. Das Boot will immer stärker in den Wind drehen. Dieses Verhalten nennen wir Luvgierigkeit. Es ist ein Zeichen dafür, dass zu viel Segelfläche für die aktuellen Windverhältnisse gesetzt ist. Wie kannst du dem entgegenwirken und die Krängung sowie den Ruderdruck vermindern? Du hast verschiedene Möglichkeiten: Du kannst den Traveller nach Lee setzen und/oder die Großschot (etwas) fieren, um den Druck aus dem Großsegel zu nehmen. Die effektivste Maßnahme ist jedoch, das Großsegel zu reffen, also dessen Segelfläche zu verkleinern. Das reduziert die Luvgierigkeit erheblich und bringt das Boot wieder in einen ausgewogenen Zustand.

Apropos Segel: Warum sollte man das Schlagen eines Segels vermeiden, besonders bei stärkerem Wind? Die Antwort ist einfach und wichtig: Um Beschädigungen zu vermeiden. Ein schlagendes Segel, das flattern oder peitschen, übt enorme Kräfte auf das Tuch, die Nähte, die Schoten und das Rigg aus. Das Material wird extrem beansprucht und kann reißen, die Beschläge können brechen. Ein schlagendes Segel ist ein Zeichen für unkontrollierte Energie und muss schnellstmöglich in den Griff bekommen werden, um teure Schäden zu verhindern.

Manchmal sind aber nicht die Segel, sondern die Maschinen das Problem. Was, wenn du deinen Dieselmotor abstellen musst, die vorgesehene Abstellvorrichtung aber defekt ist? In einem solchen Notfall musst du wissen, wie du den Motor trotzdem zum Stillstand bringen kannst. Es gibt zwei Hauptwege: Entweder du unterbrichst die Kraftstoffzufuhr, indem du den Hahn zur Dieselleitung schließt oder die Kraftstoffpumpe abschaltest. Oder du verschließt das Luftansaugrohr des Motors. Ohne Luft kann der Motor keinen Kraftstoff verbrennen und geht aus. Beides sind Notmaßnahmen, die du beherrschen solltest.

Kommen wir zu einem eher technischen Detail: dem Propeller. Mit welchen vier Angaben werden Propeller auf Yachten eigentlich beschrieben? Da ist zum einen die Anzahl der Flügel, meistens zwei, drei oder vier. Dann die Größe ihrer Fläche, die oft als Flächenverhältnis angegeben wird. Wichtig sind auch der Durchmesser des Propellers und seine Steigung. Die Steigung gibt an, welche Strecke der Propeller theoretisch bei einer Umdrehung im Wasser zurücklegen würde. All diese Faktoren beeinflussen die Leistungsfähigkeit und Effizienz deines Antriebs.

Ein Thema, das uns alle angeht, ist der Umweltschutz. Wenn du dein Unterwasserschiff reinigst, das mit Antifouling behandelt ist, gibt es einiges zu beachten. Antifouling-Farben enthalten biozide Wirkstoffe, die das Anhaften von Bewuchs verhindern sollen. Diese Stoffe dürfen nicht einfach in die Umwelt gelangen. Deshalb musst du Umweltschutzbestimmungen beachten. Das bedeutet konkret: Reinige dein Schiff nur auf einem entsprechend ausgerüsteten Reinigungsplatz. Dort werden das abgespritzte Wasser und der Schmutz aufgefangen und ordnungsgemäß entsorgt. Es darf auf keinen Fall in die Kanalisation oder direkt ins Gewässer geleitet werden.

Nun zu einem der kritischsten Szenarien auf See: der Mann-über-Bord-Manöver, kurz MOB. Wenn du einen Nahezu-Aufschießer fährst, um eine im Wasser treibende Person zu bergen, ist die Länge dieses Manövers von verschiedenen Faktoren abhängig. Dazu gehören deine Geschwindigkeit beim Einleiten des Manövers, die Windverhältnisse, der Seegang, die vorherrschende Strömung und natürlich die Form und das Gewicht deines Bootes. All diese Elemente beeinflussen, wie schnell und präzise du das Manöver durchführen kannst. Regelmäßiges Üben ist hier unerlässlich!

Und was, wenn wirklich alles schiefgeht und dein Schiff in Seenot gerät? Welche grundsätzliche Verhaltensweise sollte beachtet und welche Maßnahmen sollten ergriffen werden? Das Wichtigste zuerst: Ruhe bewahren und überlegt handeln. Panik ist der größte Feind. Dann musst du sofort einen Notalarm abgeben, zum Beispiel per Funk. Wenn vorhanden, solltest du den Radartransponder einschalten, damit Rettungskräfte dich besser orten können. Mache das Rettungsfloß klarmachen, aber steige erst ein, wenn das Schiff unmittelbar zu sinken droht. Lege unbedingt Rettungsweste und Sicherheitsgurt an. Ziehe wärmende Kleidung an, um Unterkühlung vorzubeugen. Und ein oft übersehener Rat: Bleibe so lange wie möglich an Bord, denn ein Schiff ist eine viel stabilere und sichtbarere Plattform als ein Rettungsfloß oder eine Person im Wasser.

Zum Abschluss der Seemannschaft noch ein Blick auf die großen Pötte. Mit welchen Stoppstrecken und Stoppzeiten musst du bei großen Schiffen in voller Fahrt rechnen und wovon hängen sie ab? Das ist eine beeindruckende Vorstellung. Diese Werte hängen stark vom Schiffstyp und seiner Größe, dem Beladungszustand und der Ausgangsgeschwindigkeit ab. Rechne mit der 8- bis 12-fachen Schiffslänge als Stoppstrecke und einer Dauer von 8 bis 12 Minuten. Stell dir vor, ein 300 Meter langes Containerschiff, voll beladen mit 24 Knoten unterwegs, braucht etwa 2 Seemeilen und 12 Minuten, um zum Stillstand zu kommen! Das verdeutlicht, wie wichtig es ist, diesen Giganten der Meere immer ausreichend Raum zu lassen.

Wetterkunde: Wolken, Wind und Wellen

Wir kommen zum letzten, aber keineswegs unwichtigsten Kapitel: der Wetterkunde. Das Wetter ist der unberechenbarste Faktor auf See und muss immer mit größtem Respekt behandelt werden.

Wie bestimmst du eigentlich die Windstärke und Windrichtung an Bord, wenn keine Windmessanlage vorhanden ist? Als Segler ist das eine Fähigkeit, die du im Schlaf beherrschen solltest. Die Windstärke wird geschätzt, und zwar mit Hilfe der Beaufortskala, indem du das Seegangsbild beobachtest. Die Art der Wellen, die Schaumkronen, die Gischt – all das gibt dir Aufschluss über die Windgeschwindigkeit. Die Windrichtung schätzt du ebenfalls anhand des Seegangs, genauer gesagt, anhand der Verlagerung der Wellenkämme. Die Wellen laufen immer in Windrichtung. Beobachte also, woher die Wellen kommen, und du weißt, woher der Wind weht.

Die Tiefdruckgebiete sind die Wetterküchen, die uns oft Wind und Regen bringen. Aber wie schnell bewegen sie sich eigentlich? Es gibt schnelle Tiefdruckgebiete, die mit 30 bis 50 Knoten unterwegs sind. Mittlere bewegen sich mit 15 bis 30 Knoten. Und die langsamen Tiefdruckgebiete kriechen mit bis zu 15 Knoten dahin. Diese Informationen sind wichtig, um die Entwicklung des Wetters und die Ankunft von Fronten abschätzen zu können.

Wenn im Seewetterbericht von Seegang die Rede ist, welche Wellenhöhe wird dabei eigentlich verwendet? Es ist nicht die höchste Welle, die jemals gemessen wurde, sondern die kennzeichnende oder charakteristische Wellenhöhe. Das ist ein statistischer Wert, der die durchschnittliche Höhe des oberen Drittels der Wellen angibt. Diese Angabe gibt dir eine realistische Vorstellung davon, mit welchem Seegang du auf der offenen See rechnen musst.

Küstenlinien können das Wetter stark beeinflussen. Welche Windverhältnisse erwarten dich in der Nähe von Steilküsten, und zwar sowohl bei auflandigem als auch bei ablandigem Wind? Wenn der Wind auflandig weht oder parallel zur Küste, wird er durch die Küstenführung manchmal beschleunigt. Das kann zu einer lokalen Verstärkung des Windes führen. Weht der Wind aber ablandig, musst du mit ganz anderen Phänomenen rechnen: Dann kann es örtlich zu umlaufenden Winden kommen, da der Wind um die Küstenvorsprünge herumströmt. Und besonders tückisch sind erhöhte Böigkeit und Fallwinde, die von den Steilhängen herabstürzen können. Hier ist Vorsicht geboten, denn solche Fallwinde können plötzlich und heftig auftreten.

Und zu guter Letzt: Was verstehst du unter einer Kreuzsee, und wo ist damit zu rechnen? Eine Kreuzsee ist eine besonders unangenehme und oft gefährliche Wetterlage. Sie entsteht, wenn Windsee und Dünung aus unterschiedlichen Richtungen heranlaufen und aufeinandertreffen. Stell dir vor, der aktuelle Wind erzeugt Wellen in eine Richtung, aber von einem weit entfernten Sturm kommt noch eine Dünung aus einer ganz anderen Richtung an. Diese überlagernden Wellensysteme erzeugen ein chaotisches und unregelmäßiges Seebild, das das Schiff extrem durchschütteln kann. Mit Kreuzsee musst du vor allem kurz vor und bei dem Durchzug einer Kaltfront oder eines Troges rechnen, da hier oft schnelle Winddrehungen und wechselnde Windverhältnisse auftreten. Auch in der Nähe des Tiefkerns eines Tiefdruckgebietes ist die Wahrscheinlichkeit für Kreuzsee erhöht, da hier die Windrichtungen stark variieren können.

Fazit und Ausblick

Liebe Seglerinnen und Segler, wir haben heute wieder eine ganze Bandbreite an wichtigen Themen abgedeckt. Von den unsichtbaren Datenströmen des AIS, die uns vor Kollisionen schützen, über die Tücken der Kompass-Ablenkung bis hin zu den entscheidenden Kartennull-Definitionen. Wir haben gelernt, dass Seerecht mehr ist als nur Paragraphen, sondern eine Haltung des verantwortungsvollen Miteinanders auf See fordert. Und wir haben uns mit der Seemannschaft beschäftigt, die uns lehrt, unser Boot zu verstehen, es sicher zu führen und in kritischen Situationen ruhig und überlegt zu handeln. Auch das Wetter, mit all seinen Facetten, von der Windschätzung bis zur gefürchteten Kreuzsee, ist ein ständiger Begleiter, den wir verstehen müssen.

Jedes dieser Themen mag für sich genommen komplex erscheinen, aber in der Summe bilden sie das Fundament für sicheres und verantwortungsvolles Segeln. Merkt euch die wichtigsten Punkte, stellt euch die Szenarien vor und versucht, das Wissen nicht nur auswendig zu lernen, sondern wirklich zu verstehen. Denn auf See gibt es keine zweite Chance.

Das war's für heute. Ich hoffe, ihr konntet aus dieser Folge wieder wertvolle Erkenntnisse mitnehmen. Bleibt am Ball, übt fleißig, und wir hören uns beim nächsten Mal, wenn wir uns gemeinsam den nächsten Herausforderungen des SKS stellen. Immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und Mast- und Schotbruch!

Übungsfragen zu diesem Bogen

30 Fragen aus Navigation, Schifffahrtsrecht, Seemannschaft und Wetterkunde

Kurzantwort
20 bis 200 Meter oder mehr
Musterantwort
Die Differenzen von φ und λ liegen im Allgemeinen in der Größenordnung von 0,1 kbl bis 1 kbl, also etwa von 20 bis 200 m . Es können größere Unterschiede auftreten.
Kurzantwort
In Gewässern mit Gezeiten (z. B. Nordsee) auf mittleres Hochwasser, in gezeitenlosen Gewässern (z. B. Ostsee) auf mittleren Wasserstand.
Musterantwort
In Gewässern mit Gezeiten (z. B. Nordsee) auf mittleres Hochwasser, in gezeitenlosen Gewässern (z. B. Ostsee) auf mittleren Wasserstand.
Kurzantwort
werden von April bis Oktober über Rundfunk verbreitet
Musterantwort
Vitale nautische Warnnachrichten für die Sportschifffahrt werden während der Zeit vom 1. April bis zum 31. Oktober zur Verbreitung über ausgewählte private und öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten weitergeleitet.
Kurzantwort
Kurse bestimmen, Untiefen/Hindernisse hervorheben, Leuchtfeuer-Sichtbarkeit prüfen, Wegstrecke checken
Musterantwort
Kurse und Kursänderungspunkte möglichst vorausbestimmen, Untiefen und Hindernisse in der Karte besonders kennzeichnen, in der Seekarte markieren, welche Leuchtfeuer wann und wo in der Kimm erscheinen und Wegstrecke nach unbefeuerten Tonnen absuchen.
Kurzantwort
Fehlweisung. Die Fehlweisung ist die Summe aus Ablenkung und Missweisung. (Fw = Abl + Mw)
Musterantwort
Der Winkel von rwN nach MgN ist die Fehlweisung ( Fw ; Abl + Mw = Fw).
Kurzantwort
Ostsee: KN = mittlerer Wasserstand. Nordsee und Englischer Kanal: KN = niedrigstmöglicher Gezeitenwasserstand (LAT - Lowest Astronomical Tide). In Seekarte beschrieben.
Musterantwort
In der Ostsee entspricht KN dem mittleren Wasserstand. In der Nordsee und im Englischen Kanal entspricht KN dem niedrigstmöglichen Gezeitenwasserstand ( LAT = Lowest Astronomical Tide). In der jeweiligen Seekarte ist die Kartennullebene beschrieben.
Kurzantwort
HDOP-Wert prüfen. Anzahl der Satelliten prüfen. Mit Koppelnavigation/anderem System vergleichen.
Musterantwort
Durch den vom Empfänger angezeigten HDOP (horizontal dilution of precision = Satellitenverteilung). Durch die vom Empfänger angezeigte Anzahl der getrackten Satelliten. Durch Vergleich mit anderen Navigationssystemen und der Koppelposition.
Kurzantwort
statische Daten: dynamische Daten: reisebezogenen Daten:
Musterantwort
Statische Daten: ID , Rufzeichen, Länge und Breite des Schiffes u. a. Dynamische Daten ( i. W. Sensordaten): UTC , Position, Heading, Kurs und Fahrt über Grund, ggf. Rate-of-turn, Fahrtstatus (z. B. Maschinenfahrzeug mit Fahrt durchs Wasser, Ankerlieger, manövrierbehindertes Fahrzeug). Reisebezogene Daten: Tiefgang, Zielort (Destinaton), ETA u. a.
Kurzantwort
Elektronische Geräte, magnetisierte Gegenstände und Gleichstromleitungen
Musterantwort
Elektronische Geräte (z. B. Radio, Handy), magnetisierte Gegenstände (z. B. Werkzeug, Peilkompass) und Gleichstromleitungen in der Nähe des Kompasses.
Kurzantwort
KVR verlangen generelles sicheres Verhalten im Verkehr
Musterantwort
Die KVR befreien nicht von den Folgen, die durch unzureichende Einhaltung der KVR oder unzureichende Vorsichtsmaßnahmen entstehen, d. h. , allgemeine seemännische Praxis oder besondere Umstände des Falles können über die Mindestanforderungen der KVR hinausgehende Maßnahmen erfordern.
Bild zu R19
Kurzantwort
Schleppverband in Fahrt
Musterantwort
Es ist das Schallsignal eines Schleppverbandes in Fahrt (schleppendes Fahrzeug lang-kurz-kurz; Anhang lang-kurz-kurz-kurz).
Bild zu R23 Bild zu R23
Kurzantwort
Ein manövrierunfähiges Fahrzeug in Fahrt ohne Fahrt durchs Wasser hat FdW aufgenommen
Musterantwort
Ein manövrierunfähiges Fahrzeug in Fahrt ohne Fahrt durchs Wasser (FdW) hat FdW aufgenommen, da man jetzt auch das Backbord-Seitenlicht sieht.
Kurzantwort
bedeutet, dass man die Pflicht hat zu warten, wenn andere Fahrzeuge Vorfahrt haben. es muss erkennbar sein, dass man bereit ist zu warten. Weiterfahren nur ohne Beeinträchtigung der Schifffahrt
Musterantwort
"Vorfahrt beachten" begründet eine Wartepflicht. Wer die Vorfahrt zu beachten hat, muss rechtzeitig durch sein Fahrverhalten erkennen lassen, dass er warten wird. Er darf nur weiterfahren, wenn er übersehen kann, dass die Schifffahrt im Fahrwasser nicht beeinträchtigt wird. Ggf. hat der Wartepflichtige seinen Kurs und/oder seine Geschwindigkeit zu ändern (gilt rechtlich nicht als Ausweichen!).
Kurzantwort
Motorboot darf nur Sportboot schleppen Geschlepptes Boot max. 15 m lang Mindestgeschwindigkeit: 9 km/h
Musterantwort
Ein motorbetriebenes Sportfahrzeug darf nur ein Sportfahrzeug schleppen. Das geschleppte Sportfahrzeug darf nur eine Höchstlänge von weniger als 15 m haben. Die Mindestgeschwindigkeit beim Schleppen muss 9 km/h betragen.
Kurzantwort
"Verordnung über die Sicherung der Seefahrt" Schiffsführer oder Besatzungsmitglied
Musterantwort
Geregelt in der "Verordnung über die Sicherung der Seefahrt". Verantwortlich für die Meldung sind der Schiffsführer oder bei dessen Verhinderung ein anderes Besatzungsmitglied bzw. ggf. auch der Betreiber des Schiffes, falls keine der vorgenannten Personen dazu in der Lage ist.
Kurzantwort
Broschüre des BSH "Entsorgungsmöglichkeiten für Öl, Schiffsmüll und Schiffsabwässer"
Musterantwort
Aus der Broschüre "Entsorgungsmöglichkeiten für Öl, Schiffsmüll und Schiffsabwässer - eine Übersicht für Sport- und Kleinschifffahrt" des BSH.
Kurzantwort
Schnelle: 30 bis 50 Knoten Mittlere: 15 bis 30 Knoten Langsame: bis 15 Knoten
Musterantwort
Schnelle: 30 bis 50 kn. Mittlere: 15 bis 30 kn. Langsame: bis 15 kn.
Kurzantwort
kennzeichnende (charakteristische) Wellenhöhe
Musterantwort
Die kennzeichnende (charakteristische) Wellenhöhe.
Kurzantwort
Auflandig: Wind wird teilweise beschleunigt Ablandig: Umlaufende Winde und erhöhte Böigkeit (Fallwinde)
Musterantwort
Der Wind wird durch Küstenführung zum Teil beschleunigt, wenn er nahezu auflandig oder parallel zur Küste weht. Weht der Wind ablandig, muss örtlich mit umlaufenden Winden und erhöhter Böigkeit (Fallwinden) gerechnet werden.
Kurzantwort
Eine Kreuzsee entsteht, wenn Windsee und Dünung aus unterschiedlichen Richtungen aufeinandertreffen. Kurz vor/nach Kaltfront oder Troges Nähe des Tiefkerns
Musterantwort
Windsee und Dünung laufen aus unterschiedlichen Richtungen heran. Kurz vor und bei dem Durchzug einer Kaltfront oder eines Troges sowie in der Nähe des Tiefkerns.
Kurzantwort
Die Windstärke wird mit Hilfe der Beaufortskala geschätzt, die Windrichtung anhand der Wellenkämme.
Musterantwort
Die Windstärke wird geschätzt mit Hilfe der Beaufortskala in Anlehnung an das Seegangsbild. Die Windrichtung wird anhand der Verlagerung der Wellenkämme geschätzt.
Kurzantwort
Um Beschädigungen zu vermeiden
Musterantwort
Um Beschädigungen zu vermeiden.
Kurzantwort
Fähigkeit, aufrecht zu schwimmen und sich aus einer Krängung wieder aufzurichten
Musterantwort
Unter Stabilität eines Schiffes versteht man seine Eigenschaft, in aufrechter Lage zu schwimmen und sich aus einer Krängung wieder aufzurichten.
Kurzantwort
Luvgierigkeit. Großschot fieren, Großsegel reffen
Musterantwort
Luvgierigkeit. Traveller nach Lee setzen und/oder Großschot (etwas) fieren, Großsegel reffen.
Kurzantwort
Kraftstoffzufuhr stoppen, Luftansaugrohre verschließen
Musterantwort
Kraftstoffzufuhr unterbrechen. Verschließen des Luftansaugrohres/der Luftansaugrohre.
Kurzantwort
Anzahl der Flügel, Flächen-Größe, Durchmesser, Steigung
Musterantwort
Anzahl der Flügel, Größe ihrer Fläche, Durchmesser und Steigung.
Kurzantwort
Umweltschutzbestimmungen beachten Wasser und Schmutz auffangen, also nicht in die Kanalisation leiten
Musterantwort
Umweltschutzbestimmungen beachten, d. h. , das Schiff nur auf einem entsprechend ausgerüsteten Reinigungsplatz abspritzen und Wasser und Schmutz auffangen, also nicht in die Kanalisation leiten.
Kurzantwort
Geschwindigkeit, Wind, Seegang, Strömung und Form und Gewicht des Bootes
Musterantwort
Geschwindigkeit, Wind, Seegang, Strömung und Form und Gewicht des Bootes.
Kurzantwort
Ruhe bewahren, Notalarm geben, Rettungsfloß klarmachen, Rettungsweste anlegen. Warme Kleidung, so lange wie möglich an Bord bleiben.
Musterantwort
Ruhe bewahren und überlegt handeln. Notalarm abgeben, ggf. Radartransponder einschalten. Rettungsfloß klarmachen. Rettungsweste und Sicherheitsgurt anlegen. So lange wie möglich an Bord bleiben. Wärmende Kleidung anziehen.
Kurzantwort
Abhängig von Schiffstyp, -größe , Beladungszustand , Ausgangsgeschwindigkeit 8-12x Schiffslänge 8-12 Minuten
Musterantwort
Abhängig von Schiffstyp und -größe, Beladungszustand und Ausgangsgeschwindigkeit ist mit der 8- bis 12fachen Schiffslänge und bis zu 8 bis 12 Minuten Dauer (z. B. ein 300 m langes Containerschiff voll abgeladen mit 24 kn : Stoppstrecke ca. 2 sm , Stoppzeit ca. 12 Minuten) zu rechnen.
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