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Übungsbogen 5: Navigation, Sicherheit und die Launen des Wetters

Willkommen zurück an Bord, meine lieben zukünftigen Kapitäne! Schnallt euch an, denn heute tauchen wir wieder tief ein in die Geheimnisse der Seefahrt. Stellt euch vor, wir sind unterwegs, vielleicht auf einer längeren Überführung, und das Meer zeigt uns seine vielen Gesichter. Von der präzisen Navigation bis hin zum Umgang mit den Elementen – all das, was wir heute besprechen, wird euch helfen, sicher und souverän durch jedes Gewässer zu steuern. Es geht nicht nur darum, die Regeln zu kennen, sondern sie zu verstehen und im richtigen Moment anzuwenden. Lasst uns diese Reise gemeinsam antreten.

Die Augen und Ohren auf See: Navigation im Detail

Stellt euch vor, die Sonne ist längst untergegangen, und um euch herum ist nur das sanfte Schaukeln eures Bootes und das leise Rauschen der Wellen. Ihr seid irgendwo an der Küste unterwegs, und auf eurem Plotter erscheinen plötzlich kleine, leuchtende Punkte. Das sind andere Schiffe, die sich in eurer Nähe befinden. Aber wann könnt ihr euch wirklich auf diese Informationen verlassen, die euch euer AIS-Gerät liefert?

AIS, das Automatic Identification System, ist ein fantastisches Hilfsmittel. Es zeigt euch nicht nur die Position anderer Schiffe, sondern auch deren Kurs, Geschwindigkeit und sogar den Namen. Doch es gibt wichtige Voraussetzungen, damit diese Daten überhaupt bei euch ankommen. Zuerst muss das andere Fahrzeug natürlich überhaupt mit AIS ausgerüstet sein. Nicht jedes kleine Angelboot hat so ein System an Bord. Dann muss das sendende Schiff sein AIS auch eingeschaltet haben. Normalerweise ist das der Fall, aber ein Kapitän darf es unter ganz bestimmten, zwingenden Gründen auch abschalten – zum Beispiel, wenn es um militärische Geheimhaltung geht oder eine Operation nicht gestört werden soll. Und ganz wichtig: Euer eigenes GPS muss aktiv sein, denn AIS nutzt GPS-Daten zur Positionsbestimmung. Schließlich kann es auch passieren, dass in einem sehr belebten Seegebiet, wo Hunderte von Schiffen gleichzeitig senden, euer AIS-Empfänger aus Kapazitätsgründen, einem sogenannten "target overflow", nicht alle Signale verarbeiten kann. Dann werden möglicherweise einige Fahrzeuge nicht angezeigt. Das ist eine seltene, aber mögliche Einschränkung. Vergesst also nie: AIS ist ein tolles Werkzeug, aber kein Ersatz für eure eigene Wachsamkeit und den Blick nach draußen.

Navigieren bei Nacht und die Leuchttürme der Erinnerung

Wenn die Nacht hereinbricht, werden die Leuchtfeuer an Land zu euren wichtigsten Wegweisern. Aber habt ihr euch schon einmal gefragt, was es mit der "Nenntragweite" eines Feuers auf sich hat? Die Nenntragweite ist nicht einfach die maximale Entfernung, aus der ihr ein Feuer sehen könnt. Sie ist viel präziser definiert: Es ist die Tragweite eines Feuers unter ganz bestimmten, idealisierten Bedingungen. Nämlich für einen definierten Wert bei einer meteorologischen Sichtweite von genau zehn Seemeilen am Tage. Das ist ein Standardwert, der es ermöglicht, die Reichweite von Feuern weltweit zu vergleichen, unabhängig von den tatsächlichen Wetterbedingungen in diesem Moment. In der Realität kann ein Feuer bei klarer Nacht viel weiter zu sehen sein, bei Nebel oder Regen aber viel kürzer.

Die Seekarte – Dein wichtigstes Buch an Bord

Eure Seekarte ist das Herzstück eurer Navigation. Sie ist euer Fenster zur Welt unter dem Kiel. Aber eine Seekarte ist nur so gut wie ihre Aktualität. Wie könnt ihr also erkennen, ob eine deutsche Seekarte "amtlich" berichtigt ist? Ganz einfach: Achtet auf den Berichtigungsstempel. Diesen Stempel findet ihr entweder vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) oder einer anderen amtlichen Seekartenberichtigungsstelle. Er ist euer Garant dafür, dass die Karte die neuesten Informationen enthält.

Doch es gibt auch Informationen, die nicht direkt in die Karte gestempelt werden: die sogenannten P-Nachrichten. P steht hier für "preliminary", also vorläufig. Das sind Nachrichten, die eine bevorstehende Maßnahme ankündigen, zum Beispiel die Versetzung einer Tonne oder eine temporäre Bauarbeit. Weil diese Maßnahmen oft nur eine begrenzte Geltungsdauer haben, werden sie vom BSH nicht direkt in die offiziellen Berichtigungen aufgenommen. Das bedeutet aber nicht, dass sie unwichtig sind! Im Gegenteil: Bevor ihr eine Seekarte benutzt, müsst ihr selbst die noch gültigen P-Nachrichten erfassen und in eure Karte eintragen. Das ist eure Verantwortung als Skipper, um immer auf dem neuesten Stand zu sein und keine bösen Überraschungen zu erleben.

Die unsichtbaren Kräfte des Wassers: Gezeiten und Strömungen

Wir segeln weiter, und vielleicht sind wir in einem Revier, das keine Gezeiten hat, wie die Ostsee. Trotzdem können hier erhebliche Wasserstandsschwankungen und Strömungen auftreten. Wie kommt das? Ganz einfach: Der Wind. Stärke, Dauer und Richtung des Windes können große Wassermassen vor sich herschieben oder aufstauen. Manchmal "schwappen" diese aufgestauten Wassermassen auch zurück und erzeugen so einen sogenannten Triftstrom. Denkt an einen starken und anhaltenden Ostwind auf der Ostsee, der das Wasser in den Westen drückt, oder einen Westwind, der es in den Osten drückt. Das kann den Wasserstand um etliche Dezimeter, manchmal sogar Meter, verändern.

In Tidengewässern sind die Wasserstandsschwankungen natürlich die Regel. Aber auch hier können die tatsächlichen Wasserstände erheblich von den Angaben in den Gezeitentafeln abweichen. Und wieder ist es der Wind, der hier eine große Rolle spielt. Ein starker auflandiger Wind kann das Hochwasser höher auflaufen lassen, ein ablandiger Wind es niedriger. Auch ein sehr hoher oder sehr niedriger Luftdruck beeinflusst den Wasserstand. Ein hoher Luftdruck drückt die Wasseroberfläche nach unten, ein niedriger lässt sie steigen. Das bedeutet, dass Hoch- und Niedrigwasser nicht nur höher oder niedriger sein können als vorhergesagt, sondern auch früher oder später eintreten können. Diese Faktoren sind entscheidend, wenn ihr beispielsweise eine flache Bucht ansteuern wollt.

Kurs halten mit der Ablenkungstabelle

Um euren Kurs präzise zu halten, braucht ihr euren Kompass. Aber auch ein Kompass lügt manchmal – oder besser gesagt, er wird von den magnetischen Feldern an Bord beeinflusst. Das nennt man Ablenkung. Wo findet ihr die erforderlichen Werte für diese Ablenkung? Sie sind in einer sogenannten Ablenkungstabelle festgehalten. Diese Tabelle zeigt euch, wie stark die Ablenkung bei verschiedenen Kursen ist. Und genau das ist wichtig: Die Ablenkung ist kursabhängig. Das bedeutet, sie ändert sich, je nachdem, welchen Kurs ihr gerade fahrt. Deshalb müsst ihr den Wert für den jeweiligen Kurs aus der Tabelle entnehmen und entsprechend korrigieren.

DGPS: Präzision auf See

Wir leben in einer Zeit, in der die Positionsbestimmung unglaublich präzise geworden ist. GPS kennen wir alle, aber habt ihr schon einmal von DGPS gehört? DGPS steht für Differential Global Positioning System. Es ist eine regionale Verbesserung der Ortsbestimmung. Das Prinzip ist clever: Referenzstationen an Land, deren genaue Position bekannt ist, empfangen ebenfalls GPS-Signale. Sie vergleichen ihre bekannte Position mit der vom GPS berechneten Position und ermitteln so Korrekturwerte. Diese Korrekturwerte werden dann über Funk an die Schiffe in der Region übertragen. Euer DGPS-Empfänger an Bord kann diese Korrekturwerte nutzen, um die Genauigkeit eurer Position noch weiter zu verbessern. Gerade in Küstennähe oder bei der Ansteuerung von Häfen kann das ein entscheidender Vorteil sein.

Gelbe Zeichen am Horizont: Besondere Gebiete

Beim Segeln begegnen uns viele verschiedene Seezeichen. Aber welche Sonderzeichen kennzeichnen Reeden, besondere Gebiete oder zum Beispiel Warngebiete? Das sind die gelben Seezeichen. Gelbe Fasstonnen, Leuchttonnen, Spierentonnen oder Stangen weisen auf solche speziellen Bereiche hin. Wenn ihr eine gelbe Tonne seht, wisst ihr: Hier ist etwas Besonderes, hier ist Vorsicht geboten oder eine spezielle Regel zu beachten.

Das Recht auf See: Regeln für ein friedliches Miteinander

Wir haben über Navigation gesprochen, aber was nützt die beste Positionsbestimmung, wenn wir die Regeln des Miteinanders auf See nicht kennen? Das Seerecht ist dazu da, Kollisionen zu vermeiden und die Sicherheit aller zu gewährleisten.

Nebelhörner und Glockenklang: Signale bei verminderter Sicht

Stellt euch vor, der Nebel hat sich über das Meer gelegt. Die Sicht ist gleich null. Plötzlich hört ihr ein Signal: drei Glockenschläge, dann etwa fünf Sekunden lang rasches Läuten einer Glocke, gefolgt von weiteren drei Glockenschlägen, alles etwa jede Minute. Wer gibt dieses Signal? Das ist ein Fahrzeug auf Grund, das kürzer als 100 Meter ist. Dieses Signal ist ein dringender Warnruf und zeigt euch an, dass hier ein Hindernis im Weg ist, das ihr umfahren müsst.

Wenn die Sicht so schlecht ist, müssen Maschinenfahrzeuge ohne Radar ihre Fahrweise anpassen. Sie müssen mit einer sicheren Geschwindigkeit fahren, die den gegebenen Umständen und Bedingungen der verminderten Sicht angepasst ist. Das bedeutet, so langsam, dass sie im Zweifelsfall noch rechtzeitig auf ein Hindernis reagieren können.

Wer darf nicht ans Steuer?

Die Verantwortung eines Skippers ist immens. Deshalb gibt es klare Regeln, wer ein Fahrzeug nicht führen oder als Crewmitglied eine andere Tätigkeit des Brücken- oder Decksdienstes nicht ausüben darf. Ganz allgemein gilt: Wer infolge körperlicher oder geistiger Mängel, oder durch den Genuss alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel in der sicheren Führung eines Fahrzeugs oder in der sicheren Ausübung einer anderen Tätigkeit des Brücken- oder Decksdienstes behindert ist, darf diese Aufgaben nicht übernehmen. Das ist eine Selbstverständlichkeit, die aber immer wieder betont werden muss, um die Sicherheit an Bord zu gewährleisten.

Ausweichen oder Kurs halten: Das Manöver des letzten Augenblicks

Ihr seid auf See, und ein anderes Fahrzeug muss euch ausweichen. Was ist eure Pflicht als Kurshalter? Eure Verpflichtung ist es, Kurs und Geschwindigkeit beizubehalten. Das ist wichtig, damit der Ausweichpflichtige euer Verhalten einschätzen und entsprechend manövrieren kann. Aber was passiert, wenn das andere Fahrzeug nicht ausweicht? Ihr seid nicht hilflos! Sobald erkennbar wird, dass das andere Fahrzeug nicht angemessen manövriert, dürft ihr zur Abwendung eines Zusammenstoßes selbst manövrieren. Das ist das sogenannte "Manöver des vorletzten Augenblicks". Und wenn ein Manöver des Ausweichpflichtigen allein einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden kann, dann müsst ihr zweckdienlich manövrieren – das ist das "Manöver des letzten Augenblicks". Sicherheit geht immer vor!

Vorfahrt beachten – Eine Frage der Höflichkeit und Sicherheit

Ein anderer wichtiger Begriff ist "Vorfahrt beachten". Das bedeutet nicht einfach nur, dass jemand anderes Vorfahrt hat. Es begründet eine Wartepflicht. Ihr müsst durch euer Fahrverhalten rechtzeitig erkennen lassen, dass ihr warten werdet. Und ihr dürft nur weiterfahren, wenn ihr übersehen könnt, dass die Schifffahrt im Fahrwasser nicht beeinträchtigt wird. Gegebenenfalls müsst ihr euren Kurs und/oder eure Geschwindigkeit ändern. Aber Achtung: Das gilt rechtlich nicht als Ausweichen, sondern als Erfüllung eurer Wartepflicht!

MARPOL und der Umweltschutz

Als Segler sind wir eng mit der Natur verbunden. Deshalb ist der Umweltschutz auf See von größter Bedeutung. Das MARPOL-Übereinkommen regelt den Schutz der Meeresumwelt vor Verschmutzung durch Schiffe. Für die Sportschifffahrt ist in Sondergebieten grundsätzlich etwas ganz Wichtiges verboten: Das Einleiten von Öl, Schiffsabwässern, Schiffsmüll und anderen Schadstoffen. Wir müssen alle dazu beitragen, unsere Meere sauber zu halten.

Das Flaggenzertifikat: Deine Identität auf See

Und noch ein letzter Punkt zum Recht: Was ist eigentlich ein Flaggenzertifikat? Es ist ein vom BSH, also dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, ausgestellter Ausweis. Dieser Ausweis beweist euer Recht und eure Pflicht, die Bundesflagge zu führen. Es wird für Fahrzeuge unter 15 Meter Länge über alles ausgestellt, also für die sogenannten "nicht registerpflichtigen Fahrzeuge". Es ist quasi der Personalausweis eures Bootes auf See.

Seemannschaft: Der Umgang mit deinem Boot

Jetzt wenden wir uns der praktischen Seite zu, der Seemannschaft. Wie gehen wir mit unserem Boot um, wie pflegen wir es und was tun wir in Notfällen?

Segelpflege: Langlebigkeit durch Aufmerksamkeit

Eure Segel sind das Herzstück eures Antriebs. Damit sie euch lange Freude bereiten, brauchen sie Pflege. Was gehört zur regelmäßigen Pflege der Segel? Ganz einfach: Nasse Segel müssen unbedingt trocknen, sonst droht Schimmel. Schützt eure Segel vor direkter Sonneneinstrahlung, denn UV-Licht macht den Stoff spröde. Spült Salzwasserreste ab, besonders nach längeren Törns. Und ganz wichtig: Beseitigt Beschädigungen umgehend. Ein kleiner Riss kann schnell zu einem großen Problem werden, wenn er nicht repariert wird.

Ankern in der Bucht: Wo ist der beste Platz?

Stellt euch vor, ihr wollt in einer wunderschönen Bucht ankern. Das Wasser ist ausreichend tief, aber es zeigt unterschiedliche Färbungen. Wo wählt ihr euren Ankerplatz? Wählt den Platz auf hellem Wasser! Warum? Heller Grund weist meist auf sandigen Untergrund hin, und in Sand hält der Anker hervorragend. Dunkler Grund hingegen deutet oft auf Bewuchs hin, wie Seegras oder Algen, und hier hält der Anker schlecht, weil er sich nicht richtig eingraben kann. Ein guter Ankerplatz ist die halbe Miete für eine ruhige Nacht.

Längsseits an der Pier: Die Tücke der Tide

Wenn ihr in Tidengewässern längsseits an einer Pier festgemacht habt, müsst ihr besonders aufmerksam sein. Was müsst ihr beachten? Erstens: Die Wassertiefe muss auch bei Niedrigwasser ausreichen, oder es muss ein sicheres Aufsetzen des Bootes gewährleistet sein, ohne dass es Schaden nimmt. Zweitens: Eure Leinen müssen für den Tidenstieg oder -fall ausreichend lang sein. Wenn die Leinen zu kurz sind, kann euer Boot bei auflaufendem Wasser unter die Pier gedrückt werden oder bei ablaufendem Wasser in den Leinen hängen bleiben. Und drittens: Bei größerem Tidenhub solltet ihr euer Fahrzeug keinesfalls unbeaufsichtigt lassen. Die Leinen müssen immer wieder angepasst werden.

Die Stabilität des Schiffes: Eine Frage der Balance

Die Stabilität eures Schiffes ist entscheidend für die Sicherheit. Wovon hängt die Stabilität eines Schiffes in ruhigem Wasser ab? Sie hängt von zwei Hauptfaktoren ab: seiner Geometrie, also seiner Form, und der Gewichtsverteilung im Schiff. Das betrifft die Ausrüstung, die Crew und natürlich den Ballast. Was sind äußere Momente, die die Stabilität beanspruchen können? Beispiele dafür sind krängende Momente durch starken Seitenwind, der das Boot auf die Seite drückt, der Zug an einer Trosse, etwa beim Schleppen, oder bei schnellen Motoryachten die Drehkreisfahrt, die durch die Fliehkraft eine starke Krängung verursachen kann. Ein gut beladenes und ausbalanciertes Boot ist ein sicheres Boot.

Q-Wende: Wenn es zu stürmisch wird zum Halsen

Manchmal wird der Wind so stark, dass das Halsen, also das Wechseln der Segelseite mit dem Heck durch den Wind, zu gefährlich wird. Der Baum schlägt dann mit solcher Wucht über, dass es leicht zu Beschädigungen oder Verletzungen kommen kann. In solchen Situationen gibt es ein Manöver, um das Halsen zu vermeiden: die Q-Wende. Dabei wird das Boot in einer Art Achterkurve gegen den Wind gedreht, um die Segelseite zu wechseln, ohne den Baum unkontrolliert überkommen zu lassen. Dabei fährt man zuerst ein Stück auf Vorwindkurs, dann einen Raumwindkurs auf der anderen Seite. Das ist ein wichtiges Manöver, um bei Starkwind sicher zu bleiben.

Der Dieselmotor streikt: Fehlersuche an Bord

Der Dieselmotor ist euer zuverlässiger Begleiter, aber manchmal streikt er. Wenn er nicht startet, welche Fehler, die ihr selbst überprüfen könnt, könnten die Ursache sein? Da gibt es einige Klassiker: Ist die Anlasserdrehzahl zu gering? Dann ist die Batterie zu schwach. Habt ihr überhaupt noch Kraftstoff im Tank? Klingt banal, passiert aber doch. Ist Luft in der Kraftstoffleitung? Das kann durch Lecks oder mangelndes Entlüften passieren. Wurde die Kaltstarthilfe richtig bedient, war das Vorglühen zum Beispiel zu kurz? Und im schlimmsten Fall: Ist der Anlasser selbst defekt? Diese Punkte könnt ihr meistens schnell selbst überprüfen.

Batteriekapazität: Was bedeuten die Zahlen?

Eure Bordbatterien versorgen euch mit Strom. Aber was bedeutet die Angabe einer Batteriekapazität "2 x 60 Ah"? Das bedeutet, ihr habt zwei Batterien, also Akkus, die jeweils eine Nennkapazität von 60 Amperestunden haben. Insgesamt habt ihr also eine Nennkapazität von 120 Amperestunden. Aber Achtung: Das ist die Nennkapazität. Die Nettokapazität, also das, was ihr tatsächlich nutzen könnt, ist geringer. Ein Akku kann kaum über 80 % seiner Nennkapazität geladen werden. Das heißt, bei 120 Ah Nennkapazität stehen euch netto nur etwa 72 Ah zur Verfügung. Das ist wichtig zu wissen, wenn ihr euren Stromverbrauch plant.

CE-Zeichen: Die Kategorien eures Bootes

Jedes neue Wassersportfahrzeug in Europa trägt ein CE-Zeichen. Dieses Zeichen gibt an, für welche Kategorie von Gewässern das Boot zugelassen ist. Welche Kategorien gibt es?

  • Kategorie A steht für Hochsee. Das sind Boote, die für lange Fahrten, auch unter extremen Bedingungen, gebaut sind.
  • Kategorie B bedeutet "Außerhalb von Küstengewässern". Diese Boote sind für Fahrten auf See geeignet, aber nicht unbedingt für die extremsten Bedingungen der Hochsee.
  • Kategorie C steht für "Küstennahe Gewässer". Das sind Boote für Fahrten in Küstennähe, großen Buchten oder Seen unter bestimmten Wind- und Wellenbedingungen.
  • Kategorie D ist für "Geschützte Gewässer". Das sind Boote für geschützte Gewässer wie kleine Seen, Flüsse oder Kanäle.

Diese Kategorien helfen euch einzuschätzen, für welche Art von Revier euer Boot gebaut wurde und welche Bedingungen es aushält.

Der blinde Fleck großer Schiffe

Wenn ihr auf See unterwegs seid, begegnet ihr immer wieder größeren Schiffen. Aber habt ihr euch schon einmal gefragt, welchen Abstand ihr vor einem Schiff als nicht einsehbar mindestens berücksichtigen müsst? Auf vielen großen Schiffen ist die Sicht nach vorne eingeschränkt, manchmal durch die Aufbauten oder die Ladung. Die Faustregel besagt: Die Sichtbeschränkung nach voraus beträgt mindestens zwei Schiffslängen oder 500 Meter. Das ist der Bereich, in dem der Kapitän eines großen Schiffes euch möglicherweise nicht sehen kann. Haltet also immer ausreichend Abstand zu großen Pötten!

Wetterkunde: Die Launen der Natur verstehen

Das Wetter ist euer ständiger Begleiter auf See. Es kann Freund oder Feind sein. Wer es versteht, kann es sich zunutze machen.

Wetterbeobachtung an Bord: Dein persönlicher Wetterbericht

Was gehört zu einer regelmäßigen Wetterbeobachtung an Bord? Es sind mindestens sechs Parameter, die ihr immer im Auge behalten solltet: Windrichtung und Windstärke sind offensichtlich. Der Luftdruck ist ein wichtiger Indikator für Wetteränderungen. Beobachtet das aktuelle Wetter – regnet es, ist es sonnig? Wie ist der Bedeckungsgrad des Himmels, welche Wolken sind zu sehen? Auch der Seegang, der Strom, die Temperatur und gegebenenfalls die Luftfeuchte liefern wichtige Hinweise. Aus all diesen Beobachtungen könnt ihr euch ein Bild vom aktuellen Wettergeschehen machen.

Die Bedeutung des fallenden Luftdrucks

Der Luftdruck ist ein Schlüsselindikator. Was für Wetter muss meistens erwartet werden, wenn der Luftdruck über einen Zeitraum von drei Stunden um zehn Hektopascal fällt? Das ist ein deutliches Warnsignal: Es deutet meist auf einen schweren Sturm hin. Wenn ihr einen so starken Luftdruckfall an Bord beobachtet, müsst ihr sofort handeln. Was muss dabei beachtet werden? Ihr müsst den Kurs und die Fahrt eures Schiffes in Bezug auf das Tiefdruckgebiet analysieren. Wo zieht es hin? Könnt ihr ihm ausweichen? Das ist der Moment, in dem Entscheidungen getroffen werden, die über eure Sicherheit entscheiden können.

Warum sollten Luftdrucktendenzen an Bord überhaupt beobachtet und aufgezeichnet werden? Ganz einfach: Um eventuelle Wetterveränderungen wie einen Trog oder die Annäherung eines Tiefdruckgebiets frühzeitig zu erkennen. In welchem zeitlichen Abstand solltet ihr den Luftdruck aufzeichnen? Mindestens alle vier Stunden. So könnt ihr Trends erkennen und seid nicht überrascht, wenn sich das Wetter ändert.

Windrichtungen in einem Tiefdruckgebiet

Tiefdruckgebiete sind die Wetterküchen, die uns oft Wind und Regen bringen. Aber wie verläuft der Wind in einem Tiefdruckgebiet auf der Nordhalbkugel? Stellt euch ein Tiefdruckgebiet vor, dessen Zentrum ihr umrundet. An Punkt 1, im Nordosten des Tiefs, erwartet ihr Nordostwind. Bewegt ihr euch weiter nach Punkt 2, im Südosten, dreht der Wind auf Süd. Im Südwesten, bei Punkt 3, habt ihr Südwestwind, und im Nordwesten, bei Punkt 4, weht der Wind aus Nordwest. In der Mitte, also im Zentrum des Tiefs, habt ihr meist umlaufenden Wind, oft mit geringer Stärke, aber mit der Gefahr von Schauern und Gewittern. Dieses Wissen hilft euch, die Windentwicklung abzuschätzen, wenn ihr ein Tiefdruckgebiet passiert.

Windvorhersagen im Internet: Die Höhe über dem Wasser

Im Internet findet ihr heute zahlreiche Wetterseiten mit Windvorhersagekarten. Aber in welcher Höhe über dem Erdboden oder der Wasseroberfläche gelten die dort vorhergesagten Windgeschwindigkeiten? Meistens beziehen sich diese Angaben auf eine Höhe von etwa zehn Metern über dem Erdboden oder der Wasseroberfläche. Das ist wichtig zu wissen, denn direkt auf Deckshöhe kann der Wind, besonders wenn er durch Wellen oder Uferbereiche beeinflusst wird, anders sein.

Abschließende Gedanken

So, meine Lieben, da habt ihr es wieder: Ein ganzer Schatz an Wissen, verpackt in Geschichten und Szenarien, die euch hoffentlich helfen, die Zusammenhänge zu verstehen und euch das Gelernte besser einzuprägen. Wir haben die unsichtbaren Daten des AIS erkundet, die Bedeutung von Leuchtfeuern und Seekarten vertieft. Wir haben uns mit den komplexen Regeln des Seerechts auseinandergesetzt, von den Manövern des letzten Augenblicks bis zum Umweltschutz. Und wir haben gelernt, wie wichtig es ist, das Wetter zu beobachten und die Zeichen der Natur zu deuten.

Denkt immer daran: Der SKS ist mehr als nur ein Schein. Er ist euer Ticket in eine Welt voller Abenteuer und Verantwortung. Jedes Detail, das wir hier besprechen, kann im Ernstfall entscheidend sein. Bleibt neugierig, übt fleißig und vor allem: Geht immer mit Respekt und Leidenschaft aufs Wasser. Ich freue mich schon auf unser nächstes Kapitel, wenn wir weitere Geheimnisse der Seefahrt lüften werden. Bis dahin, immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und haltet die Ohren steif!

Übungsfragen zu diesem Bogen

30 Fragen aus Navigation, Schifffahrtsrecht, Seemannschaft und Wetterkunde

Kurzantwort
am Berichtigungsstempel
Musterantwort
Am Berichtigungsstempel des BSH oder einer amtlichen Seekartenberichtigungsstelle.
Kurzantwort
Tragweite bei einer meteorologischen Sichtweite 10 Seemeilen am Tag.
Musterantwort
Nenntragweite ist die Tragweite eines Feuers für einen definierten Wert bei einer meteorologischen Sichtweite am Tage von 10 sm .
Kurzantwort
1: Ankündigung bevorstehender Maßnahmen. 2: Keine Berichtigung durch BSH wegen kurzer Geltungsdauer. Gültige P-Nachrichten müssen in der Karte vermerkt werden.
Musterantwort
P-Nachrichten sind solche, die eine bevorstehende (preliminary) Maßnahme ankündigen. Wegen der begrenzten Geltungsdauer werden keine Berichtigungen auf der Grundlage von P-Nachrichten vom BSH bzw. von amtlichen Seekartenberichtigungsstellen durchgeführt. Deshalb müssen vor Gebrauch jeder Seekarte die noch gültigen P-Nachrichten erfasst und in der Karte vermerkt werden.
Kurzantwort
durch den Wind , der die Wassermassen drückt
Musterantwort
Durch Stärke, Dauer und Richtung des Windes oder "Zurückschwappen" aufgestauter Wassermassen (z. B. Ostsee).
Kurzantwort
Ablenkungstabelle. Die Abl ist kursabhängig.
Musterantwort
Die Abl wird einer Ablenkungstabelle entnommen. Die Abl ist abhängig vom anliegenden Kurs.
Kurzantwort
Gelbe Fasstonnen, Leuchttonnen, Spierentonnen, Stangen.
Musterantwort
Gelbe Fasstonnen, Leuchttonnen, Spierentonnen oder Stangen.
Kurzantwort
durch Wind, Luftdruck sind höhere oder niedrigere Wasserstände als erwartet
Musterantwort
Durch Wind und/oder durch sehr hohen bzw. sehr niedrigen Luftdruck können erhebliche Wasserstandsänderungen entstehen. HWH bzw. NWH können höher oder niedriger sein als angegeben, die Hoch- und Niedrigwasserzeit kann füher oder später eintreten als angegeben.
Kurzantwort
DGPS = Differential Global Positioning System. Regionale Verbesserung der GPS-Genauigkeit durch Korrekturwerte von Referenzstationen über Funk.
Musterantwort
DGPS = Differential Global Positioning System . Hierbei handelt es sich um eine regionale Verbesserung der Ortsbestimmung. Dabei werden von Referenzstationen über Funk Korrekturwerte für die GPS-Messwerte an die Schiffe übertragen.
Kurzantwort
Andere Fahrzeuge werden nur angezeigt, wenn sie auch AIS-Signale senden und die notwendigen technischen Voraussetzungen erfüllt sind. Z.b. nicht abgeschaltet sind
Musterantwort
Andere Fahrzeuge werden nur angezeigt, wenn das Fahrzeug auch sendet, d. h., wenn das Fahrzeug mit AIS ausgerüstet ist, das sendende Fahrzeug AIS nicht abgeschaltet hat (darf der Kapitän allerdings nur bei bestimmten zwingenden Gründen), GPS aktiv ist und aus Kapazitätsgründen (z. B. durch zu viele Schiffe in einem Seegebiet = "target overflow") keine Fahrzeuge ausgeschlossen werden.
Kurzantwort
Beeinträchtigung durch körperliche/geistige Mängel, Alkohol- oder Drogenkonsum
Musterantwort
Wer infolge körperlicher oder geistiger Mängel oder des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel in der sicheren Führung eines Fahrzeugs oder in der sicheren Ausübung einer anderen Tätigkeit des Brücken- oder Decksdienstes behindert ist.
Kurzantwort
Fahrzeug auf Grund unter 100 m Länge
Musterantwort
Dieses Signal gibt ein Fahrzeug auf Grund unter 100 m Länge.
Kurzantwort
mit sicherer Geschwindigkeit fahren angepasst an die Umstände
Musterantwort
Maschinenfahrzeuge müssen mit sicherer Geschwindigkeit fahren, die den gegebenen Umständen und Bedingungen der verminderten Sicht angepasst ist.
Kurzantwort
Kurs und Geschwindigkeit beibehalten. Wenn ein anderes Fahrzeug nicht ausweicht, darf man eigenständig handeln, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. "Manöver des vorletzten Augenblicks!" und "Manöver des letzten Augenblicks!"
Musterantwort
Mein Fahrzeug ist "Kurshalter", d. h. es muss Kurs und Geschwindigkeit beibehalten. Mein Fahrzeug darf zur Abwendung eines Zusammenstoßes manövrieren, sobald erkennbar wird, dass das andere Fahrzeug nicht angemessen (= regelgerecht) manövriert ("Manöver des vorletzten Augenblicks!") Mein Fahrzeug muss zweckdienlich manövrieren, wenn ein Manöver des Ausweichpflichtigen allein einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden kann ("Manöver des letzten Augenblicks!")
Kurzantwort
bedeutet, dass man die Pflicht hat zu warten, wenn andere Fahrzeuge Vorfahrt haben. es muss erkennbar sein, dass man bereit ist zu warten. Weiterfahren nur ohne Beeinträchtigung der Schifffahrt
Musterantwort
"Vorfahrt beachten" begründet eine Wartepflicht. Wer die Vorfahrt zu beachten hat, muss rechtzeitig durch sein Fahrverhalten erkennen lassen, dass er warten wird. Er darf nur weiterfahren, wenn er übersehen kann, dass die Schifffahrt im Fahrwasser nicht beeinträchtigt wird. Ggf. hat der Wartepflichtige seinen Kurs und/oder seine Geschwindigkeit zu ändern (gilt rechtlich nicht als Ausweichen!).
Kurzantwort
ist ein vom BSH ausgestellter Ausweis, der das Recht und die Pflicht zum Führen der Bundesflagge nachweist. Fahrzeuge unter 15 Metern Länge über Alles (LüA)
Musterantwort
Vom BSH ausgestellter Ausweis, mit dem das Recht und die Pflicht zum Führen der Bundesflagge nachgewiesen wird. Für Fahrzeuge unter 15 m Lüa = "nicht registerpflichtige Fahrzeuge".
Kurzantwort
Einleitung von Öl, Schiffsabwässern, Schiffsmüll und anderen Schadstoffen verboten
Musterantwort
Das Einleiten von Öl, Schiffsabwässern, Schiffsmüll und anderen Schadstoffen.
Kurzantwort
Windrichtung, Windstärke, Luftdruck, aktuelles Wetter, Wolken, Seegang, Strom, Temperatur und Luftfeuchte
Musterantwort
Windrichtung, Windstärke, Luftdruck, aktuelles Wetter, Bedeckungsgrad, Wolken, Seegang, Strom, Temperatur und ggf. Luftfeuchte.
Bild zu W33
Kurzantwort
Nordost. Süd. Südwest. Nordwest. Umlaufender Wind
Musterantwort
Nordost. Süd. Südwest. Nordwest. Umlaufender Wind.
Kurzantwort
Antwort 1: Schwerer Sturm. Antwort 2: Man sollte den Kurs und die Fahrt des Schiffes in Bezug auf das Tiefdruckgebiet beachten, um angemessen darauf reagieren zu können.
Musterantwort
1. Schwerer Sturm. 2. Der Kurs und die Fahrt des Schiffes in Bezug auf das Tiefdruckgebiet.
Kurzantwort
In der Regel 10 Meter Höhe
Musterantwort
Meistens etwa 10 Meter über dem Erdboden/der Wasseroberfläche.
Kurzantwort
1: um eventuelle Wetterveränderungen zu registrieren. 2: mindestens alle 4 Stunden.
Musterantwort
Eventuelle Wetterveränderungen (z. B. Trog, Annäherung eines Tiefdruckgebiets) können registriert werden. Mindestens alle 4 Stunden.
Kurzantwort
A: Hochsee. B: Außerhalb von Küstengewässern. C: Küstennahe Gewässer. D: Geschützte Gewässer.
Musterantwort
A Hochsee, B Außerhalb von Küstengewässern, C Küstennahe Gewässer, D Geschützte Gewässer.
Kurzantwort
Nasse Segel trocknen, Sonneneinstrahlung vermeiden, Salzwasserreste abspülen, Beschädigungen sofort reparieren
Musterantwort
Nasse Segel trocknen, Segel vor Sonnenlicht schützen, Salzwasserreste abspülen und Beschädigungen umgehend beseitigen.
Kurzantwort
hängt von seiner Geometrie und Gewichtsverteilung ab. Beispiele für Beanspruchungen sind Seitenwind, Trossenzug und Drehkreisfahrt.
Musterantwort
Die Stabilität eines Schiffes hängt ab von: seiner Geometrie (Form), der Gewichtsverteilung im Schiff (Ausrüstung, Crew, Ballast). Beispiele für eine Beanspruchung der Stabilität sind krängende Momente durch Seitenwind, Trossenzug oder Drehkreisfahrt bei schnellen Motoryachten.
Kurzantwort
Batterie zu schwach, Kein Kraftstoff im Tank, Anlasser defekt, Vorglühen zu kurz, Luft in der Kraftstoffleitung
Musterantwort
Anlasserdrehzahl zu gering (Batterie zu schwach), kein Kraftstoff im Tank, Luft in der Kraftstoffleitung, falsche Bedienung der Kaltstarthilfe (eventuell Vorglühen zu kurz), Anlasser defekt.
Kurzantwort
Die Angabe "2 x 60 Ah" bedeutet, dass es sich um 2 Batterien mit je 60 Amperstunden handelt, insgesamt 120 Ah. Dem entspricht eine Nettokapazität von etwa 72 Ah, da ein Akku kaum über 80 % seiner Nennkapazität geladen werden kann.
Musterantwort
Es handelt sich um 2 Batterien (Akkus) mit jeweils 60 Amperestunden, insgesamt also 120 Ah Nennkapazität. Dem entspricht eine Nettokapazität von etwa 72 Ah, da ein Akku kaum über 80 % seiner Nennkapazität geladen werden kann.
Bild zu S104
Kurzantwort
Q-Wende , siehe Zeichnung
Musterantwort
Kurzantwort
Wassertiefe bei Niedrigwasser muss ausreichend sein, Leinen lang genug für Tidenstieg/fall, Fahrzeug nicht unbeaufsichtigt lassen, bei großem Tidenhub.
Musterantwort
Die Wassertiefe muss auch bei Niedrigwasser ausreichen oder sicheres Aufsetzen muss gewährleistet sein. Die Leinen müssen für den Tidenstieg oder -fall ausreichend lang sein. Bei größerem Tidenhub darf das Fahrzeug keinesfalls unbeaufsichtigt bleiben.
Kurzantwort
Ankerplatz im hellen Wasser, sandiger Grund und hält besser. Info: Dunkler Grund weist auf Bewuchs hin, wo der Anker schlecht hält.
Musterantwort
Ich ankere auf hellem Wasser. Begründung: Der Grund ist hier sandig, der Anker hält gut. Dunkler Grund weist auf Bewuchs hin, wo der Anker schlecht hält.
Kurzantwort
Die Sichtbeschränkung nach voraus beträgt mindestens 2 Schiffslängen oder 500 m.
Musterantwort
Sichtbeschränkung nach voraus maximal 2 Schiffslängen oder 500 m.
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