Fragen-Katalog

492 Fragen · 412 in Bögen
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Vereinfacht: Vollständigkeit, Berichtigung auf neuestem Stand

Muster-Antwort: Auf Vollständigkeit der Unterlagen und deren Berichtigung auf den neuesten Stand.

Vereinfacht: GPS nutzt WGS 84, Kartendatum kann abweichen. Falsches Datum führt zu Positionsfehlern.

Muster-Antwort: Weil sich das von GPS verwendete Bezugssystem WGS 84 (World Geodetic System 1984) von anderen verwendeten Bezugssystemen (Kartendatum) unterscheiden kann.

Vereinfacht: 20 bis 200 Meter oder mehr

Muster-Antwort: Die Differenzen von φ und λ liegen im Allgemeinen in der Größenordnung von 0,1 kbl bis 1 kbl, also etwa von 20 bis 200 m . Es können größere Unterschiede auftreten.

Vereinfacht: GPS Positionen (WGS 84) sind X Minuten nord/südwärts und Y Minuten west/ostwärts zu verlegen, um mit dem Kartendatum übereinzustimmen

Muster-Antwort: Durch Satellitennavigation (z. B. GPS) erhaltene Positionen im WGS 84 sind 0, ... Minuten nordwärts/südwärts und 0, ... Minuten westwärts/ostwärts zu verlegen, um mit dieser Karte übereinzustimmen.

Vereinfacht: am Berichtigungsstempel

Muster-Antwort: Am Berichtigungsstempel des BSH oder einer amtlichen Seekartenberichtigungsstelle.

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Vereinfacht: am Berichtigungsstempel auf der Rückseite der Seekarte

Muster-Antwort: Am Berichtigungsstempel auf der Rückseite der Seekarte.

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Vereinfacht: berichtigt bis zur Mitteilung Nummer 3595 der Notices to Mariners in 1998

Muster-Antwort: Seekarte ist berichtigt bis zur Mitteilung Nummer 3595 der Admiralty Notices to Mariners (N.T.M.) in 1998.

Vereinfacht: Maßnahmen für sichere Schiffsführung. Veränderungen auf Seeschifffahrtsstraßen, auf der Hohen See sowie Hoheitsgewässern anderer Staaten.

Muster-Antwort: In den NfS werden für die sichere Schiffsführung wichtige Maßnahmen, Ereignisse und Veränderungen auf den Seeschifffahrtsstraßen, auf der Hohen See sowie in den Hoheitsgewässern anderer Staaten im europäischen und angrenzenden Bereich bekannt gegeben.

Vereinfacht: deutsch und englisch

Muster-Antwort: Die Angaben erfolgen in deutscher und in englischer Sprache.

Vereinfacht: Beschreibung von Leuchtfeuern, Feuerschiffen, Großtonnen und deren geografische Position.

Muster-Antwort: Beschreibung der Leuchtfeuer, Feuerschiffe und Großtonnen sowie deren geographische Lage.

Vereinfacht: INT 1 , Leuchtfeuerverzeichnisse (List of Lights), Seekarten.

Muster-Antwort: In den Leuchtfeuerverzeichnissen bzw. in der List of Lights sowie auszugsweise in den Seekarten. In der Karte 1/ INT International Hydrographic 1 des BSH. Schwimmende Schifffahrtszeichen zusätzlich in der Anlage I zur SeeSchStrO (z. B. Tonnen des Lateral- bzw. Kardinalsystems).

Vereinfacht: In Gewässern mit Gezeiten (z. B. Nordsee) auf mittleres Hochwasser, in gezeitenlosen Gewässern (z. B. Ostsee) auf mittleren Wasserstand.

Muster-Antwort: In Gewässern mit Gezeiten (z. B. Nordsee) auf mittleres Hochwasser, in gezeitenlosen Gewässern (z. B. Ostsee) auf mittleren Wasserstand.

Vereinfacht: Seekarten und Hafenhandbücher

Muster-Antwort: In den See- und Hafenhandbüchern und in den Seekarten.

Vereinfacht: Schifffahrtsangelegenheiten, Naturverhältnisse , Küstenkunde

Muster-Antwort: Schifffahrtsangelegenheiten, Naturverhältnisse, Küstenkunde und Segelanweisungen.

Vereinfacht: Rechtweisend in Grad im Uhrzeigersinn

Muster-Antwort: Rechtweisend in Grad, im Uhrzeigersinn (rechtsherum) zählend.

Vereinfacht: Im Südwest-Quadranten. Angegeben sind die Peilungen zum Leuchtfeuer.

Muster-Antwort: Im Südwest-Quadranten. Angegeben sind die Peilungen zum Leuchtfeuer.

Vereinfacht: Einzelfeuer mit farbigen Sektoren. Markieren Fahrwasser, Hafeneinfahrten oder sichere Bereiche.

Muster-Antwort: Leitfeuer sind Einzelfeuer, die durch Sektoren verschiedener Farbe oder Kennung (Leit- oder Warnsektoren) im Allgemeinen ein Fahrwasser, eine Hafeneinfahrt oder einen freien Seeraum zwischen Untiefen bezeichnen.

Vereinfacht: 1: Unter-/Oberfeuer in Deckpeilung, die einen Kurs im Fahrwasser/Hafen weisen. 2: Wenn Unter- und Oberfeuer senkrecht übereinander erscheinen.

Muster-Antwort: Richtfeuer sind Feuer, die als Unter- und Oberfeuer in Deckpeilung als Richtlinie beispielsweise einen Kurs im Fahrwasser, durch eine Hafeneinfahrt oder im freien Seeraum zwischen Untiefen bezeichnen. Ein Schiff befindet sich in der Richtlinie, wenn Unter- und Oberfeuer senkrecht unter-/übereinander erscheinen.

Vereinfacht: Torfeuer markieren die Mitte eines Fahrwassers.Zwei Feuer, gleiche Höhe/Stärke/Kennung

Muster-Antwort: Ein Torfeuer besteht aus zwei Feuern gleicher Höhe, gleicher Lichtstärke und gleicher Kennung, die zu beiden Seiten der Fahrwasserachse einander genau gegenüber (rechtwinklig zur Fahrwasserachse) und von der Fahrwasserachse gleich weit entfernt angeordnet sind.

Vereinfacht: Abstand, in dem ein Feuer noch sichtbar ist

Muster-Antwort: Unter Tragweite versteht man denjenigen Abstand, in dem ein Feuer einen eben noch deutlichen Lichteindruck im Auge des Beobachters hervorruft.

Vereinfacht: Tragweite bei einer meteorologischen Sichtweite 10 Seemeilen am Tag.

Muster-Antwort: Nenntragweite ist die Tragweite eines Feuers für einen definierten Wert bei einer meteorologischen Sichtweite am Tage von 10 sm .

Vereinfacht: Helligkeit des Feuers und Lichtdurchlässigkeit der Atmosphäre.

Muster-Antwort: Sie hängt u. a. ab von der Lichtstärke (Helligkeit) des Feuers und vom Sichtwert (Lichtdurchlässigkeit der Atmosphäre).

Vereinfacht: Nenntragweite: 18 Seemeilen.

Muster-Antwort: Es ist die Nenntragweite, hier 18 Seemeilen.

7,9

Vereinfacht: Entfernung, auf die ein Leuchtfeuer sichtbar ist Sichtweite hängt von Feuerhöhe und Augeshöhe ab.

Muster-Antwort: Sichtweite ist die Entfernung, auf die ein Leuchtfeuer über die Erdkrümmung (Kimm) hinweg vom Beobachter gesehen werden kann. Sie hängt ab von der Feuerhöhe und von der Augeshöhe des Beobachters.

Vereinfacht: Die Tragweite muss mindestens gleich der Sichtweite sein.

Muster-Antwort: Die Tragweite muss mindestens gleich der Sichtweite sein.

Vereinfacht: im Leuchtfeuerverzeichnis

Muster-Antwort: In deutschen und britischen Leuchtfeuerverzeichnissen.

Vereinfacht: In der Karte 1, INT 1 des BSH.

Muster-Antwort: In der Karte 1/INT des BSH.

1,9

Vereinfacht: werden von Wasser- und Schifffahrtsverwaltung veröffentlicht - Maßnahmen und Ereignisse auf Seeschifffahrtsstraßen

Muster-Antwort: Die BfS werden von den jeweils zuständigen Behörden der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes bzw. der Länder veröffentlicht. Sie enthalten alle wichtigen Maßnahmen und Ereignisse auf den Seeschifffahrtsstraßen und der ausschließlichen Wirtschaftszone Deutschlands.

Vereinfacht: an amtlichen Aushangstellen, Schleusen und im Internet unter www.elwis.de

Muster-Antwort: Die BfS werden an den amtlichen Aushangstellen (z. B. bei Wasser- und Schifffahrtsämtern, Hafenverwaltungen, WSP -Dienststellen, Schleusen, Yachthäfen) für das betreffende Seegebiet, in dem die Aushangstelle liegt, und für die angrenzenden Reviere und Gebiete sowie im Internet unter www.elwis.de zur Kenntnis gebracht.

Vereinfacht: - Änderungen an Befeuerung, Betonnung, Landmarken - Veränderte Wassertiefen - Wracks, Hindernisse, Rohrleitungen - Bau-/Baggerarbeiten - Militärische Übungen, Sperrungen

Muster-Antwort: Änderungen an Befeuerung, Betonnung und Landmarken, veränderte Wassertiefen, Wracke, Schifffahrtshindernisse, Rohrleitungen usw. , Bauarbeiten, Baggerarbeiten, militärische Übungen und damit zusammenhängende Sperrungen oder Behinderungen.

7,10

Vereinfacht: - Verkehrszentralen und Seewarndienst Emden. - Deutschlandfunk verbreitet NWN über Funk.

Muster-Antwort: Nautische Warnnachrichten (NWN) werden von den Verkehrszentralen für deren Zuständigkeitsbereich und von dem ständig besetzten Seewarndienst Emden für das gesamte deutsche Warngebiet zur Verbreitung über Funk herausgegeben. Der Rundfunksender Deutschlandfunk verbreitet alle über Funk abgegebenen NWN.

Vereinfacht: gefährlicher Situationen und Lebensgefahr

Muster-Antwort: Die NWN erhält den Zusatz "vital", wenn die Warnung auf eine lebensbedrohende Gefahr hinweist.

Vereinfacht: werden von April bis Oktober über Rundfunk verbreitet

Muster-Antwort: Vitale nautische Warnnachrichten für die Sportschifffahrt werden während der Zeit vom 1. April bis zum 31. Oktober zur Verbreitung über ausgewählte private und öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten weitergeleitet.

Vereinfacht: BSH, wöchentlich, Heftform, Internet.

Muster-Antwort: Die NfS werden vom BSH in Heftform und im Internet herausgegeben und erscheinen einmal wöchentlich.

5,10

Vereinfacht: 1: Ankündigung bevorstehender Maßnahmen. 2: Keine Berichtigung durch BSH wegen kurzer Geltungsdauer. Gültige P-Nachrichten müssen in der Karte vermerkt werden.

Muster-Antwort: P-Nachrichten sind solche, die eine bevorstehende (preliminary) Maßnahme ankündigen. Wegen der begrenzten Geltungsdauer werden keine Berichtigungen auf der Grundlage von P-Nachrichten vom BSH bzw. von amtlichen Seekartenberichtigungsstellen durchgeführt. Deshalb müssen vor Gebrauch jeder Seekarte die noch gültigen P-Nachrichten erfasst und in der Karte vermerkt werden.

Vereinfacht: temporär, keine Berichtigung, Gültigkeit prüfen, eintragen.

Muster-Antwort: T-Nachrichten sind solche, die über einen zeitweiligen (temporary) Zustand unterrichten. Wegen der begrenzten Geltungsdauer werden keine Berichtigungen auf der Grundlage von T-Nachrichten vom BSH bzw. amtlichen Seekartenberichtigungsstellen durchgeführt. Deshalb müssen vor Gebrauch jeder Seekarte die noch gültigen T-Nachrichten erfasst und in der Karte vermerkt werden.

Vereinfacht: Seekarten mit größtmöglichem Maßstab verwenden, da diese Navigations-Details enthalten.

Muster-Antwort: Seekarten mit größtmöglichem Maßstab verwenden. Nur in diesen Karten sind alle Schifffahrtszeichen und weitere für die Navigation wichtigen Informationen eingetragen.

Vereinfacht: Missweisung in der Karte für das aktuelle Jahr berichtigen.

Muster-Antwort: Die für ein bestimmtes Jahr angegebene Missweisung muss mittels der in der Seekarte angegebenen jährlichen Änderung für das aktuelle Jahr berichtigt werden.

Vereinfacht: Keine automatische Aktualisierung nach Druck. NfS nutzen.

Muster-Antwort: Sie werden nach dem Druck weder vom BSH noch von den Seekartenvertriebsstellen berichtigt. Sie müssen also vom Nutzer nach dem Kauf vor Benutzung über die NfS auf den aktuellen Stand berichtigt werden.

Vereinfacht: Meter pro Sekunde mal zwei.

Muster-Antwort: "Doppelt so viele Knoten ( kn ) wie m/s" oder "m/s multipliziert mit 2 = kn".

3,10

Vereinfacht: Loggen liefern "Fahrt durchs Wasser (FdW)" Stromrichtung und -geschwindigkeit muß berücksichtigt werden für "Fahrt über Grund (FüG)".

Muster-Antwort: Die üblichen Logmethoden liefern ausschließlich die "Fahrt durchs Wasser ( FdW )". Um die "Fahrt über Grund ( FüG )" zu ermitteln, müssen Stromrichtung und Stromgeschwindigkeit berücksichtigt werden.

Vereinfacht: Fahrt über Grund (FüG).

Muster-Antwort: Die Fahrt über Grund (FüG).

Vereinfacht: Kurs über Grund ( KüG ).

Muster-Antwort: Den Kurs über Grund ( KüG ).

Vereinfacht: Abweichungen von der Kurslinie erkennen. Kurs rechtzeitig berichtigen. Sicherheit erhöhen.

Muster-Antwort: Um Abweichungen von der Kurslinie frühzeitig und sicher zu erkennen und um ggf. den Kurs zu berichtigen.

Vereinfacht: Richtung und Entfernung vom Koppelort zum beobachteten Ort zum gleichen Zeitpunkt.

Muster-Antwort: Richtung ( rw ) und Entfernung (in sm) vom Koppelort (O k ) zum beobachteten Ort (O b ), bezogen auf den gleichen Zeitpunkt.

Vereinfacht: Ungenaues Steuern, Koppeln, Kursfehler, Strom, Wind.

Muster-Antwort: Die BV kann folgende Ursachen haben: ungenaues Steuern und Koppeln, Kursfehler (z. B. ungenaue Steuertafel) und fehlende oder unvollständige Berücksichtigung von Strom und Wind.

Vereinfacht: für eine sichere Positionsbestimmung

Muster-Antwort: Damit der gefundene Standort eine ausreichend sichere Positionsbestimmung ergibt.

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