Fragen-Katalog

101 Fragen · 71 in Bögen

Vereinfacht: Die Schwankung in der Windrichtung beträgt bis zu 45° und Böen liegen etwa 1 bis 2 Bft über dem Mittelwind.

Muster-Antwort: Die Schwankung in der Windrichtung kann bis zu 45° um die Hauptwindrichtung betragen, also von Westnordwest ( WNW ) bis Nordnordwest ( NNW ). Es können Böen auftreten, die etwa 1 bis 2 Bft über dem Mittelwind liegen.

Vereinfacht: Es treten in der näheren Umgebung von Schauern Böen auf, die den Mittelwind um 2 Bft überschreiten können.

Muster-Antwort: Besonders während der Passage und auf der Rückseite von Kaltfronten treten in der näheren Umgebung von Schauern Böen auf, die den Mittelwind um 2 Bft überschreiten können.

Vereinfacht: im Sommer können bei Schwachwindlagen Gewitter mit Böen auftreten, die Sturm- oder Orkanstärke erreichen können.

Muster-Antwort: Besonders im Sommer können bei Schwachwindlagen Gewitter mit Böen auftreten, die Sturm- oder Orkanstärke erreichen können.

Vereinfacht: enthalten Hinweise auf: Starkwind oder Sturm Wetterlage Vorhersagen Aussichten Stationsmeldungen

Muster-Antwort: Hinweise auf Starkwind oder Sturm, Wetterlage, Vorhersagen, Aussichten und Stationsmeldungen.

Vereinfacht: Land-/Seewind-Zirkulation, Düsen- und Kapeffekte

Muster-Antwort: U. a. Land-/Seewind-Zirkulation, Düsen- und Kapeffekte.

10,12

Vereinfacht: 1. Bei Windstärken 6-7 Beaufort 2. Near-gale warning

Muster-Antwort: Bei erwarteten oder noch andauernden Windstärken zwischen 6 und 7 Bft. Near-gale warning.

Vereinfacht: Ab Windstärke 8 Bft, bei beginnenden oder andauernden Ereignissen.

Muster-Antwort: Bei zu erwartenden oder noch andauernden Windstärken von mindestens 8 Bft. Gale warning .

Vereinfacht: kennzeichnende (charakteristische) Wellenhöhe

Muster-Antwort: Die kennzeichnende (charakteristische) Wellenhöhe.

Vereinfacht: Mittlere Höhe der gut ausgeprägten Wellen Einzelne Wellen können das 1,5-fache dieser Höhe erreichen

Muster-Antwort: Mittlere Höhe der gut ausgeprägten (Mittel des oberen Drittels) - nicht extremen - Wellen. Einzelne Wellen können das 1,5fache der kennzeichnenden Wellenhöhe erreichen.

Vereinfacht: Rechtdrehend: Windrichtung im Uhrzeigersinn Rückdrehend: Windrichtung gegen den Uhrzeigersinn um mindestens 45°

Muster-Antwort: Rechtdrehend bedeutet Änderung der Windrichtung im Uhrzeigersinn. Rückdrehend bedeutet Änderung der Windrichtung gegen den Uhrzeigersinn um mindestens 45°.

Vereinfacht: Umgebung Wetterstation verfälscht Windrichtung, Windgeschwindigkeit meist reduziert, in Einzelfällen erhöht

Muster-Antwort: Durch die Umgebung der Wetterstation kann die Windrichtung verfälscht werden. Die Windgeschwindigkeit ist meist reduziert, in Einzelfällen auch erhöht.

Vereinfacht: Sichtweiten über 1 km bis 10 km

Muster-Antwort: Sichtweiten über 1 km bis 10 km (bzw. ca. 0,5 bis 6 Seemeilen).

Vereinfacht: Handbuch Nautischer Funkdienst, Jachtfunkdienst für Nord- und Ostsee, Admiralty List of Radio Signals.

Muster-Antwort: Im "Handbuch Nautischer Funkdienst", im "Jachtfunkdienst für Nord- und Ostsee" oder in der " Admiralty List of Radio Signals ".

Vereinfacht: In Hafen- und Revierführern sowie in Monatskarten.

Muster-Antwort: In den entsprechenden Hafen-, Revierführern. Außerdem z. B. in Monatskarten.

5,6

Vereinfacht: Antwort 1: Schwerer Sturm. Antwort 2: Man sollte den Kurs und die Fahrt des Schiffes in Bezug auf das Tiefdruckgebiet beachten, um angemessen darauf reagieren zu können.

Muster-Antwort: 1. Schwerer Sturm. 2. Der Kurs und die Fahrt des Schiffes in Bezug auf das Tiefdruckgebiet.

Vereinfacht: die Windgeschwindigkeiten im Hafen sind anders als auf See

Muster-Antwort: Die im Hafen vorherrschenden Windgeschwindigkeiten entsprechen nicht den Verhältnissen auf der freien See.

Vereinfacht: Windgeschwindigkeiten entsprechen etwa den Verhältnissen auf der freien See.

Muster-Antwort: Die im Hafen vorherrschenden Windgeschwindigkeiten entsprechen etwa den Verhältnissen auf der freien See.

Vereinfacht: Trichtereffekt , Luftströmung wird zusammengepresst und beschleunigt

Muster-Antwort: Durch den Düseneffekt (Trichtereffekt) in Durchfahrten. Dabei wird die Luftströmung "zusammengepresst" und beschleunigt.

Vereinfacht: 1: Luv, Windrichtung parallel zum Kap, zunehmende Windgeschwindigkeit. 2: Lee, Schwache, böige Winde (Fallwinde), ggf. umlaufende Windrichtung.

Muster-Antwort: Die Windrichtung ändert sich in Luv des Kaps zum Teil stark und verläuft oft parallel zum Kap. Die Windgeschwindigkeit nimmt zu. Die Windrichtung kann bei besonders hohen Gebirgen auch umlaufend werden. Die Windgeschwindigkeit ist meist schwach, kann dafür örtlich aber sehr böig sein (Fallwinde).

Vereinfacht: Auflandig: Wind wird teilweise beschleunigt Ablandig: Umlaufende Winde und erhöhte Böigkeit (Fallwinde)

Muster-Antwort: Der Wind wird durch Küstenführung zum Teil beschleunigt, wenn er nahezu auflandig oder parallel zur Küste weht. Weht der Wind ablandig, muss örtlich mit umlaufenden Winden und erhöhter Böigkeit (Fallwinden) gerechnet werden.

Vereinfacht: Wind abflaut: oft ein Zeichen für gutes Wetter. Wind nimmt zu: Starkwind, Sturm und Regen wahrscheinlich.

Muster-Antwort: Langsames Abflauen des Windes ist oft ein Zeichen für gutes Wetter. Windzunahme am Abend kündigt häufig Starkwind, Sturm und Regen an.

Vereinfacht: Antwort 1: deutliche Wetterverschlechterung, Sturm. Antwort 2: Troglage.

Muster-Antwort: Meist deutliche Wetterverschlechterung mit erneut auffrischendem Wind bis Sturmstärke. Troglage.

Vereinfacht: Der Wind dreht recht, meist über 60 bis 90°. Auf der Rückseite des Troges können Winde bis Orkanstärken auftreten.

Muster-Antwort: Der Wind dreht recht, meist über 60 bis 90°. Winde bis Orkanstärke besonders auf der Rückseite eines Troges.

Vereinfacht: wenn feuchte Luftmassen aufeinandertreffen, abkühlen und dadurch die Feuchtigkeit kondensiert, was zu sichtbarem Nebel führt.

Muster-Antwort: Zufuhr von Feuchte, Mischung von Luftmassen mit hoher Feuchtigkeit und verschiedener Temperatur, Abkühlung der Luftmasse.

Vereinfacht: Sichtweite < 1000m

Muster-Antwort: Sichtweite unter 1 000 Meter.

Vereinfacht: 1. durch Abkühlung warmer und feuchter Luftmassen über kaltem Untergrund. 2. Überwiegend im Frühjahr.

Muster-Antwort: Warme und feuchte Luftmassen werden durch den kalten Untergrund (Meer) unter den Taupunkt abgekühlt. Überwiegend im Frühjahr.

Vereinfacht: Kalte Luft strömt über warmes Wasser, Feuchtesättigung durch Verdunstung, hauptsächlich im Herbst.

Muster-Antwort: Kalte Luft strömt über warmes Wasser. Durch Verdunstung an der Wasseroberfläche kommt es bei hoher Differenz zwischen der Luft- und Wassertemperatur zur Feuchtesättigung. Überwiegend im Herbst.

Vereinfacht: 1: Abkühlung der bodennahen Luft unter den Taupunkt bei klarem Himmel. 2: Über Land, Flüssen, engen Durchfahrten, Küstennähe (seewärtige Windverdriftung).

Muster-Antwort: Nach Sonnenuntergang kann sich bei klarem Himmel die bodennahe Luftschicht über Land unter den Taupunkt abkühlen. Besonders auf Flüssen und engen Durchfahrten, außerdem durch seewärtige Windverdriftung in Küstennähe.

Vereinfacht: Saharastaub kann die Sicht stark reduzieren

Muster-Antwort: Bei bestimmten Wetterlagen kann mit der Luftmasse transportierter Saharastaub die Sicht stark vermindern.

Vereinfacht: Windsee und Dünung

Muster-Antwort: Aus Windsee und Dünung.

Vereinfacht: Seegang, der durch den Wind am Ort oder in der näheren Umgebung entsteht.

Muster-Antwort: Seegang, der durch den Wind am Ort oder in der näheren Umgebung angefacht wird.

Vereinfacht: Windgeschwindigkeit, Fetch (freie Wasserfläche, über die der Wind wehen kann), Winddauer

Muster-Antwort: Windgeschwindigkeit, Fetch (Windwirklänge) und Wirkdauer des Windes.

Vereinfacht: 1. Dünung ist Seegang vor dem Windfeld. 2. Einen möglichen Sturm.

Muster-Antwort: Seegang, der dem erzeugenden Windfeld vorausläuft, sowie abklingender (alter) Seegang. Einen eventuell aufziehenden Sturm.

Vereinfacht: Der senkrechte Abstand zwischen dem höchsten Punkt einer Welle (Wellenberg) und dem tiefsten Punkt (Wellental).

Muster-Antwort: Der senkrechte Abstand zwischen Wellenberg und Wellental.

Vereinfacht: Die Wellenlänge ist der horizontale Abstand zwischen zwei Wellenbergen.

Muster-Antwort: Der horizontale Abstand zwischen zwei Wellenbergen.

Vereinfacht: Der Seegang wird nicht so hoch sein wie auf der freien See.

Muster-Antwort: Der Seegang wird nicht so hoch sein wie auf der freien See, da der Fetch (Windwirklänge) nur sehr kurz ist.

Vereinfacht: Der Seegang wird ähnlich wie auf freier See sein, mit möglichen Brechern und Grundseen.

Muster-Antwort: Der Seegang wird ähnlich ausgeprägt sein wie auf der freien See, da genügend Fetch (Windwirklänge) vorhanden ist. Dort, wo das Wasser flacher wird, oder im Bereich von Untiefen muss mit Brechern und Grundseen gerechnet werden.

Vereinfacht: Eine Grundsee ist eine Meereswelle mit besonders hohen Brechern. Die Höhe einer Grundsee kann etwa das 2,5-fache der charakteristischen Wellenhöhe erreichen.

Muster-Antwort: Meereswellen mit besonders hohen Brechern, die durch Untiefen oder Küstennähe bzw. durch ansteigenden Meeresboden entstehen. Etwa das 2,5fache der kennzeichnenden (charakteristischen) Wellenhöhe.

Vereinfacht: Wellen werden kürzer und steiler.

Muster-Antwort: Die Wellen werden kürzer und steiler.

Vereinfacht: Wellen werden länger und flacher.

Muster-Antwort: Die Wellen werden länger und flacher.

Vereinfacht: Eine Kreuzsee entsteht, wenn Windsee und Dünung aus unterschiedlichen Richtungen aufeinandertreffen. Kurz vor/nach Kaltfront oder Troges Nähe des Tiefkerns

Muster-Antwort: Windsee und Dünung laufen aus unterschiedlichen Richtungen heran. Kurz vor und bei dem Durchzug einer Kaltfront oder eines Troges sowie in der Nähe des Tiefkerns.

Vereinfacht: Kreuzlaufende See, die meist kurz und kabbelig ist.

Muster-Antwort: Kreuzlaufende See, die meist kurz und kabbelig ist.

Vereinfacht: Die Wassertiefe sowie Meeres- und Gezeitenströmungen.

Muster-Antwort: Wassertiefe sowie Meeres- und Gezeitenströmungen.

Vereinfacht: Nein. Dünung entsteht unabhängig vom aktuellen Wind und kann sich über weite Strecken ausbreiten. Sie kann auch ohne lokales Windfeld vorhanden sein.

Muster-Antwort: Nein. Dünung kann vorhanden sein, auch wenn kein Windfeld unmittelbar vorhanden ist.

Vereinfacht: Die scheinbare Windgeschwindigkeit.

Muster-Antwort: Die scheinbare Windgeschwindigkeit.

Vereinfacht: 1: um eventuelle Wetterveränderungen zu registrieren. 2: mindestens alle 4 Stunden.

Muster-Antwort: Eventuelle Wetterveränderungen (z. B. Trog, Annäherung eines Tiefdruckgebiets) können registriert werden. Mindestens alle 4 Stunden.

Vereinfacht: Mit dem Barometer oder Barographen.

Muster-Antwort: Mit dem Barometer oder Barographen.

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