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Übungsbogen 11: Navigation, Seerecht, Seemannschaft und Wetter – Dein Kompass für die See

Moin, liebe Segelfreunde! Herzlich willkommen zu einer weiteren spannenden Reise durch die Welt des SKS. Stell dir vor, du stehst am Steuer deiner Yacht, der Wind pfeift leise in den Wanten, und das Meer erstreckt sich unendlich vor dir. In solchen Momenten ist es nicht nur die Romantik, die zählt, sondern auch solides Wissen, um sicher und souverän unterwegs zu sein. Heute tauchen wir tief ein in die Geheimnisse der Navigation, die Feinheiten des Seerechts, die praktischen Kniffe der Seemannschaft und die Launen des Wetters. Packen wir’s an!

Dein unsichtbarer Wachmann und die Seekarte – Navigation auf See

Beginnen wir unsere Reise im Cockpit, wo die moderne Technik uns zur Seite steht. Du segelst nachts durch ein belebtes Revier, vielleicht die Elbmündung, und um dich herum leuchten unzählige Positionslichter. Doch nur die Lichter reichen nicht aus, um die wirkliche Verkehrslage zu erfassen. Hier kommt ein System ins Spiel, das für uns Segler wie ein unsichtbarer Wachmann ist: das Automatische Identifizierungssystem, kurz AIS. Stell dir vor, jedes Schiff in deiner Nähe sendet permanent seine Identität, seinen Kurs, seine Geschwindigkeit und vieles mehr. Dein Plotter empfängt diese Daten und zeigt dir auf einen Blick, wer da draußen ist und wohin er steuert. So kannst du potenzielle Kollisionen frühzeitig erkennen und vermeiden. Eine unglaubliche Erleichterung, die dir ein viel klareres Bild der Verkehrslage verschafft, als es die bloße Sicht je könnte.

Apropos Bild der Verkehrslage: Ohne eine gute Seekarte wären wir auf See verloren. Und wenn du eine britische Seekarte in Händen hältst, fragst du dich vielleicht, wie du erkennen kannst, bis wann sie amtlich berichtigt ist. Ganz einfach: Dreh sie um! Auf der Rückseite findest du einen Berichtigungsstempel, der dir genau anzeigt, bis zu welchem Datum alle wichtigen Änderungen eingetragen wurden. Das ist entscheidend, denn die See verändert sich ständig, und deine Karte muss immer auf dem neuesten Stand sein.

Wenn du dann auf dieser Karte die Tiefenangaben studierst, besonders in den deutschen Gewässern der Ost- und Nordsee, siehst du Zahlen, die sich auf etwas ganz Bestimmtes beziehen: die Kartennull, kurz KN. Das ist ein festgelegter Bezugswert, unterhalb dessen der Wasserstand nur selten fällt. So weißt du immer, welche Wassertiefe du bei normalen Bedingungen mindestens erwarten kannst und kannst deine Route sicher planen.

Manchmal siehst du auch Angaben zu Pegeln. Was ist ein Pegel? Ganz einfach: Es ist eine Skala zur Anzeige des Wasserstandes. Oft an Brücken, Schleusen oder Molen angebracht, zeigt er dir den aktuellen Wasserstand an und hilft dir, die Gezeiten oder Hochwasserlagen einzuschätzen.

Und wenn wir schon bei den Zahlen auf der Karte sind: Die Missweisung ist ein ganz wichtiger Wert für deine Navigation. Sie ist in der Seekarte für ein bestimmtes Jahr eingedruckt. Aber Achtung! Diese Missweisung ändert sich jährlich. Du musst diesen Wert mit der ebenfalls in der Karte angegebenen jährlichen Änderung auf das Jahr der Benutzung berichtigen. Sonst stimmen deine Kompasskurse nicht mehr mit den rechtweisenden Kursen überein, und das kann dich vom Kurs abbringen.

Apropos Kurse und Richtungen: Wie werden eigentlich Richtungsangaben in nautischen Veröffentlichungen gemacht? Immer rechtweisend in Grad, im Uhrzeigersinn (rechtsherum) zählend. Das ist der Standard, der dir hilft, Kurse korrekt zu übertragen und zu verstehen.

Heute verlassen wir uns oft auf moderne Technik, und da kommt das GPS ins Spiel. Was ist das Grundprinzip von GPS? Es ist faszinierend: Dein GPS-Gerät empfängt Signale von Satelliten, die hoch über uns im All kreisen. Durch Laufzeitmessungen dieser GPS-Signale vom Satelliten zum Empfänger kann dein Gerät den Abstand zu den einzelnen Satelliten bestimmen. Und mit diesen Abständen zu mehreren Satelliten wird dann deine exakte Ortsbestimmung auf der Erde ermöglicht. Eine geniale Erfindung, die uns jederzeit und überall unsere Position verrät.

Und wenn dein GPS-Gerät dir deine Fahrt anzeigt, welche Fahrt ist das eigentlich? Es ist die Fahrt über Grund (FüG). Das bedeutet, es ist deine tatsächliche Geschwindigkeit relativ zum Meeresboden, nicht deine Geschwindigkeit durchs Wasser, die vom Strom beeinflusst werden könnte. Das ist wichtig zu wissen, um deine Ankunftszeiten realistisch zu planen.

Manchmal begegnen dir in Leuchtfeuerverzeichnissen Tabellen, um den Abstand eines Feuers in der Kimm zu ermitteln. Diese Tabellen findest du tatsächlich in den deutschen und britischen Leuchtfeuerverzeichnissen. Sie helfen dir, die Sichtweite von Leuchtfeuern unter Berücksichtigung der Erdkrümmung zu berechnen – ein wichtiges Detail für die Nachtnavigation.

Regeln auf dem Wasser – Seerecht im Detail

Nachdem wir uns mit der Navigation vertraut gemacht haben, wenden wir uns den Spielregeln auf dem Wasser zu, dem Seerecht. Stell dir vor, du bist auf dem Weg und musst ein Verkehrstrennungsgebiet queren. Das ist kein Spaß und sollte nur im Notfall geschehen. Aber wenn es sein muss, wie verhältst du dich? Deine Kielrichtung muss möglichst rechtwinklig zur allgemeinen Verkehrsrichtung der Schifffahrtsstraße zeigen. Das minimiert die Zeit, die du im Verkehrstrennungsgebiet verbringst, und macht dich für andere Schiffe besser erkennbar.

Und wer ist eigentlich verantwortlich, wenn zwei Schiffe aufeinandertreffen könnten? Das ist eine der wichtigsten Fragen im Seerecht. Im freien Seeraum ist der Augenblick des ersten Insichtkommens entscheidend für die Verantwortlichkeit, also die Ausweichpflicht! Eine spätere Änderung der Lage der Fahrzeuge zueinander verändert diese Verantwortlichkeit nicht. Wer zuerst die Ausweichpflicht hatte, behält sie auch. Dieses Prinzip ist entscheidend für die Sicherheit auf See.

Die Grundregeln für das Verhalten im Verkehr sind eigentlich ganz einfach: Jeder Verkehrsteilnehmer muss die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs gewährleisten. Das bedeutet, du darfst andere nicht schädigen, gefährden oder mehr als unvermeidbar behindern oder belästigen. Ein rücksichtsvolles Miteinander ist der Schlüssel.

Der Nord-Ostsee-Kanal (NOK) ist eine belebte Wasserstraße mit besonderen Regeln. Als Sportfahrer musst du wissen: Segeln ist auf dem NOK verboten. Auch wenn du eine Maschine hast, darfst du zusätzlich die Segel setzen, das ist erlaubt. Und wenn du ein anderes Boot schleppen möchtest, dann gilt: Ein motorbetriebenes Sportfahrzeug darf nur ein Sportfahrzeug schleppen. Keine langen Schleppverbände also!

Was bedeutet es eigentlich, wenn von "Queren eines Fahrwassers" im Sinne der SeeSchStrO die Rede ist? Queren bedeutet, dass du deutlich vom Fahrwasserverlauf abweichst. Nach allgemeiner Verkehrsmeinung spricht man davon, wenn du mehr als 10 Grad vom Kurs abweichst, zum Beispiel, wenn ein Segelfahrzeug die gesamte oder auch nur teilweise Fahrwasserbreite kreuzt.

Manchmal begegnest du auf See einem "manövrierunfähigen Fahrzeug". Was ist das? Es ist ein Schiff, das wegen außergewöhnlicher Umstände – denk an einen Ruderbruch oder einen Maschinenschaden – nicht regelgerecht manövrieren und daher einem anderen Fahrzeug nicht ausweichen kann. Diese Schiffe haben besondere Rechte und Pflichten, und du musst sie erkennen und entsprechend reagieren.

Wo findest du eigentlich die ganzen rechtlichen Informationen und Hinweise über das Verhalten auf Seeschifffahrtsstraßen? Es gibt zwei ganz wichtige behördliche Veröffentlichungen für Wassersportler: "Sicherheit auf dem Wasser, Leitfaden für Wassersportler" und "Sicherheit im See- und Küstenbereich, Sorgfaltsregeln für Wassersportler". Diese solltest du kennen und immer wieder zur Hand nehmen.

Handwerk auf dem Meer – Seemannschaft für Praktiker

Nun zur Seemannschaft, dem praktischen Handwerk an Bord. Stell dir vor, du kreuzt bei frischem Wind und gleichzeitig mitlaufendem Strom, also Wind gegen Strom, nach Luv auf. Welche Auswirkungen hat so ein gegen den Wind setzender Strom auf den Seegang? Das ist eine gefährliche Kombination: Durch den Strom entsteht eine kurze, steile und kabbelige See. Das Boot stampft und schlägt, und die Wellen sind unangenehm. Eine Situation, die man am besten vermeidet oder mit großer Vorsicht angeht.

An Bord ist die Sicherheit das A und O. Dazu gehört auch die regelmäßige Wartung der Ausrüstung, wie zum Beispiel der Feuerlöscher. Wie wird dessen ständige Funktionssicherheit sichergestellt? Ganz einfach: Durch die Einhaltung des vorgeschriebenen Prüftermins, der auf der Prüfplakette ersichtlich ist. Außerdem muss der Feuerlöscher vor Feuchtigkeit und Korrosion geschützt werden, damit er im Ernstfall auch wirklich funktioniert.

Beim Ankern gibt es einen Trick, um den Anker besser halten zu lassen: das Reitgewicht, auch Gleitgewicht oder Ankergewicht genannt. Wozu dient es? Es soll die Ankertrosse auf den Grund ziehen. Das ist wichtig, damit der Anker nicht durch einen zu steilen Winkel aus dem Grund gebrochen wird. Außerdem wirkt es ruckdämpfend, was bei Windböen sehr angenehm ist und den Anker besser im Grund hält.

Wenn du ein GFK-Boot hast, hast du vielleicht schon mal vom Sandwichverfahren gehört. Was ist das? Beim GFK-Bootsbau wird zwischen zwei GFK-Schichten eine Zwischenlage zur Versteifung einlaminiert, zum Beispiel aus Balsaholz oder speziellen Schaumstoffen. Das macht den Rumpf leichter und gleichzeitig steifer.

Ein kleiner, aber wichtiger Helfer an Bord ist der Lenzkorb am Ansaugstutzen einer Lenzpumpe. Wozu dient er? Der Lenzkorb verhindert Verunreinigungen und Verstopfungen der Lenzpumpe. Stell dir vor, da schwimmt ein Haarballen oder ein Stück Papier im Bilgenwasser – ohne Lenzkorb wäre die Pumpe sofort verstopft. Damit er seine Funktion erfüllt, muss er regelmäßig überprüft und gereinigt werden.

Die Bedienung eines Bord-WCs kann für Neulinge eine Wissenschaft sein, aber wenn du die Schritte kennst, ist es ganz einfach: Zuerst das Seeventil für die Seewasserspülung öffnen. Dann die Handpumpe betätigen, sodass das Becken gespült wird und gleichzeitig die Fäkalien abfließen – ganz wichtig: ausgiebig spülen! Danach die Seewasserzufuhr unterbrechen, meist durch Umlegen eines Hebels. Dann das Becken mit der Handpumpe leer pumpen. Und zum Schluss, ganz wichtig für die Sicherheit des Bootes, die Seeventile für Zu- und Abfluss schließen. So bleibt dein Boot trocken und sauber.

Um ein Großsegel zu trimmen, hast du verschiedene Möglichkeiten. Mit sechs wichtigen Teilen des laufenden und stehenden Guts kannst du das Großsegel perfekt einstellen: Die Großschot für den Anstellwinkel, der Traveller für die Position des Schotzugpunkts, der Unterliekstrecker für die Spannung des Unterlieks, der Cunninghamstrecker für die Spannung des Vorlieks, das Großfall für die richtige Vorlieksspannung und der Achterstagspanner für die Mastbiegung und damit die Segelform. Mit diesen sechs Elementen kannst du dein Großsegel an jede Windbedingung anpassen.

Auch der Motor braucht Pflege und Ersatzteile. Welche Motor-Ersatzteile bzw. Schmierstoffe solltest du mindestens an Bord haben? Unverzichtbar sind ein Impeller für die Wasserpumpe, ein Reservekeilriemen für die Lichtmaschine, Motorenöl für den Ölwechsel oder zum Nachfüllen und etwas Dichtungsmaterial für kleine Reparaturen.

Und was machst du, wenn du mit deiner Segelyacht auf See bist und ein Gewitter aufzieht? Das ist eine ernste Situation, die schnelles Handeln erfordert: Das Vorsegel rechtzeitig verkleinern, das Großsegel klar zum Reffen oder Bergen machen, Schlechtwetterkleidung anlegen, Sicherheitsgurte und Rettungswesten anlegen – am besten schon vorher, wenn das Wetter unsicher ist. Und nicht vergessen: deine Position in die Karte eintragen, falls du später Hilfe brauchst.

Wenn der Himmel spricht – Wetterkunde für Segler

Zu guter Letzt werfen wir einen Blick nach oben, in die Wetterkunde. Manchmal siehst du schon vormittags bestimmte Wolken, die kräftige Wärmegewitter ankündigen. Welche sind das? Es sind die Altocumulus castellanus, mittelhohe, türmchenartige Haufenwolken. Sie sehen aus wie kleine Burgen am Himmel und sind ein deutliches Zeichen für eine instabile Atmosphäre und die Gefahr von Gewittern.

Wenn du in der Ägäis segelst, musst du mit einem ganz speziellen regionalen Windsystem rechnen: den Etesien, auch bekannt als Meltemi. Das ist ein starker, trockener Nordwind, der im Sommer über Wochen anhalten kann und für erfahrene Segler eine Herausforderung darstellt.

Wie wird eigentlich die Windstärke angegeben? Nach der bekannten Beaufortskala (Bft). Und in welchen Maßeinheiten wird die Windgeschwindigkeit angegeben? In Knoten (kn), Metern pro Sekunde (m/s) und Kilometern pro Stunde (km/h). Als Segler sind die Knoten natürlich unsere bevorzugte Einheit.

Wenn du die Seewetterberichte studierst, was findest du da alles? Sie sind meist strukturiert aufgebaut und enthalten wichtige Informationen wie Hinweise auf Starkwind oder Sturm, die aktuelle Wetterlage, detaillierte Vorhersagen, Aussichten für die kommenden Tage und oft auch Stationsmeldungen von verschiedenen Orten. Eine wahre Schatzkiste für deine Törnplanung.

Und wie entsteht eigentlich Nebel? Nebel ist im Grunde eine Wolke, die den Erdboden berührt. Er entsteht, wenn feuchte Luftmassen aufeinandertreffen, abkühlen und dadurch die Feuchtigkeit kondensiert, was zu sichtbarem Nebel führt. Das kann durch Zufuhr von Feuchte, die Mischung von Luftmassen mit hoher Feuchtigkeit und verschiedener Temperatur oder einfach durch die Abkühlung einer feuchten Luftmasse geschehen.

Das Fazit deiner Reise

Da haben wir sie, die wichtigsten Punkte aus unserem heutigen Kapitel. Wir haben gesehen, wie AIS uns auf See die Augen öffnet, wie wichtig eine berichtigte Seekarte ist und wie GPS uns den Weg weist. Wir haben die Regeln des Seerechts beleuchtet, die uns ein sicheres Miteinander ermöglichen, und uns praktische Tipps zur Seemannschaft geholt, vom Ankern bis zur Gewittervorbereitung. Und wir wissen nun, wie wir die Zeichen des Wetters deuten können.

Jeder dieser Punkte ist ein kleines Puzzleteil auf deinem Weg zum souveränen Skipper. Nimm dir die Zeit, diese Geschichten in dir wirken zu lassen, stell dir die Situationen vor, und du wirst merken, wie das Wissen sich festigt. Die See ist eine großartige Lehrmeisterin, und mit jedem Wissen, das du dir aneignest, wirst du sicherer und freier auf den Wellen. Bis zum nächsten Mal, und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!

Übungsfragen zu diesem Bogen

30 Fragen aus Navigation, Schifffahrtsrecht, Seemannschaft und Wetterkunde

Kurzantwort
am Berichtigungsstempel auf der Rückseite der Seekarte
Musterantwort
Am Berichtigungsstempel auf der Rückseite der Seekarte.
Kurzantwort
Rechtweisend in Grad im Uhrzeigersinn
Musterantwort
Rechtweisend in Grad, im Uhrzeigersinn (rechtsherum) zählend.
Kurzantwort
im Leuchtfeuerverzeichnis
Musterantwort
In deutschen und britischen Leuchtfeuerverzeichnissen.
Kurzantwort
Fahrt über Grund (FüG).
Musterantwort
Die Fahrt über Grund (FüG).
Kurzantwort
Seekarte. Angegeben für bestimmtes Jahr. Jährliche Änderung beachten und auf aktuelles Jahr berichtigen.
Musterantwort
Die Missweisung findet sich in der Seekarte eingedruckt für ein bestimmtes Jahr. Dieser Wert muss mit der ebenfalls in der Seekarte angegebenen jährlichen Änderung auf das Jahr der Benutzung berichtigt werden.
Kurzantwort
Kartennull
Musterantwort
Auf Kartennull ( KN ).
Kurzantwort
Skala zur Anzeige des Wasserstandes
Musterantwort
Eine Skala zur Anzeige des Wasserstandes.
Kurzantwort
Laufzeitmessung von GPS-Signalen, Abstandsmessung zu Satelliten, Ortsbestimmung.
Musterantwort
Durch Laufzeitmessungen von GPS-Signalen vom Satelliten zum Empfänger und damit durch Abstandsmessungen zu den Satelliten wird die Ortsbestimmung ermöglicht.
Kurzantwort
Automatisches Identifizierungssystem
Musterantwort
AIS bezeichnet das automatische Identifizierungssystem (Automatic Identification System).
Kurzantwort
Kann wegen außergewöhnlicher Umstände nicht regelgerecht manövrieren und anderen Schiffen nicht ausweichen. Z.B. Ruderbruch.
Musterantwort
Manövrierunfähig ist ein Fahrzeug, das wegen außergewöhnlicher Umstände (z. B. Ruderbruch) nicht regelgerecht manövrieren und daher einem anderen Fahrzeug nicht ausweichen kann.
Kurzantwort
Kielrichtung (rwK) möglichst rechtwinklig zur allgemeinen Verkehrsrichtung.
Musterantwort
Kielrichtung ( rwK ) muss möglichst rechtwinklig zur allgemeinen Verkehrsrichtung zeigen.
Kurzantwort
Zeitpunkt des ersten Insichtkommens. Spätere Lageänderung der Fahrzeuge zueinander ändert nichts an der Verantwortlichkeit.
Musterantwort
Der Augenblick des ersten Insichtkommens. Eine spätere Änderung der Lage der Fahrzeuge zueinander verändert nicht die Verantwortlichkeit.
Kurzantwort
Verkehrsteilnehmer Sicherheit und Leichtigkeit gewährleisten, andere nicht schädigen oder gefährden oder behindern
Musterantwort
Jeder Verkehrsteilnehmer muss die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs gewährleisten, darf andere (nicht nur Verkehrsteilnehmer!) nicht schädigen, gefährden oder mehr als unvermeidbar behindern oder belästigen.
Kurzantwort
Segeln verboten Maschinenantrieb darf Segel setzen Nur ein Sportfahrzeug schleppen
Musterantwort
Das Segeln ist auf dem NOK verboten. Sportfahrzeuge mit Maschinenantrieb dürfen zusätzlich die Segel setzen. Ein motorbetriebenes Sportfahrzeug darf nur ein Sportfahrzeug schleppen.
Kurzantwort
Deutliches Abweichen vom Fahrwasserverlauf Mehr als 10° Abweichung (z. B. Kreuzen eines Segelfahrzeuges über die Fahrwasserbreite).
Musterantwort
Queren bedeutet deutliches Abweichen vom Fahrwasserverlauf, nach allgemeiner Verkehrsmeinung mehr als 10° (z. B. Kreuzen eines Segelfahrzeuges über die gesamte oder auch nur teilweise Fahrwasserbreite).
Kurzantwort
"Sicherheit auf dem Wasser" "Sicherheit im See- und Küstenbereich"
Musterantwort
"Sicherheit auf dem Wasser, Leitfaden für Wassersportler". "Sicherheit im See- und Küstenbereich, Sorgfaltsregeln für Wassersportler".
Kurzantwort
1: Beaufortskala ( Bft ). 2: In kn , m/s und km/h .
Musterantwort
Nach der Beaufortskala ( Bft ). In kn , m/s und km/h .
Kurzantwort
Altocumulus castellanus
Musterantwort
Altocumulus castellanus (mittelhohe türmchenartige Haufenwolken).
Kurzantwort
Etesien / Meltemi
Musterantwort
Mit den Etesien/dem Meltemi.
Kurzantwort
enthalten Hinweise auf: Starkwind oder Sturm Wetterlage Vorhersagen Aussichten Stationsmeldungen
Musterantwort
Hinweise auf Starkwind oder Sturm, Wetterlage, Vorhersagen, Aussichten und Stationsmeldungen.
Kurzantwort
wenn feuchte Luftmassen aufeinandertreffen, abkühlen und dadurch die Feuchtigkeit kondensiert, was zu sichtbarem Nebel führt.
Musterantwort
Zufuhr von Feuchte, Mischung von Luftmassen mit hoher Feuchtigkeit und verschiedener Temperatur, Abkühlung der Luftmasse.
Kurzantwort
zwischen zwei GFK-Schichten wird eine Zwischenlage zur Versteifung einlaminiert
Musterantwort
Zwischen zwei GFK-Schichten wird eine Zwischenlage zur Versteifung einlaminiert, z. B. aus Balsaholz.
Kurzantwort
Verhindert Verunreinigungen und Verstopfungen, Muss regelmäßig überprüft und gereinigt werden.
Musterantwort
Der Lenzkorb verhindert Verunreinigungen und Verstopfungen der Lenzpumpe. Er muss regelmäßig überprüft und gereinigt werden.
Kurzantwort
Seeventil öffnen, Handpumpe betätigen, spülen und abfließen lassen, Seewasserzufuhr stoppen, Becken leerpumpen, Seeventile schließen.
Musterantwort
Seeventil für Seewasserspülung öffnen, Handpumpe betätigen, sodass das Becken gespült wird und gleichzeitig die Fäkalien abfließen - ausgiebig spülen, Seewasserzufuhr unterbrechen (Hebel umlegen), Becken mit Handpumpe leer pumpen, Seeventile für Zu- und Abfluss schließen.
Kurzantwort
Großschot, Traveller, Unterliekstrecker, Cunninghamstrecker, Großfall, Achterstagspanner.
Musterantwort
Großschot, Traveller, Unterliekstrecker, Cunninghamstrecker, Großfall, Achterstagspanner.
Kurzantwort
Impeller, Reservekeilriemen, Motorenöl, Dichtungsmaterial.
Musterantwort
Impeller für die Wasserpumpe, Reservekeilriemen, Motorenöl, Dichtungsmaterial.
Kurzantwort
Vorsegel verkleinern, Großsegel reffen oder bergen, Schlechtwetterkleidung anziehen, Sicherheitsgurte und Rettungswesten anlegen, Position in Karte eintragen
Musterantwort
Vorsegel rechtzeitig verkleinern, Großsegel klar zum Reffen oder Bergen, Schlechtwetterkleidung, Sicherheitsgurte und Rettungswesten anlegen, Position in Karte eintragen.
Kurzantwort
Durch den Strom entsteht eine kurze, steile und kabbelige See.
Musterantwort
Durch den Strom entsteht eine kurze, steile und kabbelige See.
Kurzantwort
Einhaltung des Prüftermins Schutz vor Feuchtigkeit und Korrosion
Musterantwort
Durch Einhaltung des vorgeschriebenen Prüftermins, ersichtlich aus der Prüfplakette. Der Feuerlöscher muss vor Feuchtigkeit und Korrosion geschützt werden.
Kurzantwort
dient dazu, die Ankertrosse auf den Grund zu ziehen und wirkt ruckdämpfend.
Musterantwort
Es soll die Ankertrosse auf den Grund ziehen, damit der Anker nicht durch einen zu steilen Winkel aus dem Grund gebrochen wird. Es wirkt ruckdämpfend.
Bogen 10 Bogen 12
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