Fragen-Katalog

492 Fragen · 412 in Bögen

Vereinfacht: Funktionsfähigkeit, um Werte der Ablenkungstabelle überprüfen

Muster-Antwort: Zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit des Kompasses und der Werte in der Ablenkungstabelle.

Vereinfacht: durch den Wind , der die Wassermassen drückt

Muster-Antwort: Durch Stärke, Dauer und Richtung des Windes oder "Zurückschwappen" aufgestauter Wassermassen (z. B. Ostsee).

4,9

Vereinfacht: Kurse bestimmen, Untiefen/Hindernisse hervorheben, Leuchtfeuer-Sichtbarkeit prüfen, Wegstrecke checken

Muster-Antwort: Kurse und Kursänderungspunkte möglichst vorausbestimmen, Untiefen und Hindernisse in der Karte besonders kennzeichnen, in der Seekarte markieren, welche Leuchtfeuer wann und wo in der Kimm erscheinen und Wegstrecke nach unbefeuerten Tonnen absuchen.

Vereinfacht: Kreuzpeilung, Peilung und Abstand, Peilung und Lotung.

Muster-Antwort: Kreuzpeilung, Peilung und Abstand (Feuer in der Kimm, Radarabstand), Peilung und Lotung.

Vereinfacht: Peilung und Abstand oder Peilung und Lotung

Muster-Antwort: Peilung und Abstand (Feuer in der Kimm, Radarabstand), Peilung und Lotung.

Vereinfacht: "rwN": rechtweisend Nord -Richtung eines Meridians zum geographischen Nordpol. "mwN": missweisend Nord -Richtung des erdmagnetischen Feldes zum magnetischen Nordpol abhängig von Schiffsort und Datum. "MgN": Magnetkompass-Nord -Richtung, die durch das schiffsmagnetische Feld beeinflusste Kompassnadel zeigt an Bord.

Muster-Antwort: rwN : rechtweisend Nord ist die Richtung eines Meridians zum geographischen Nordpol. mwN : missweisend Nord ist die Richtung des erdmagnetischen Feldes zum magnetischen Nordpol, abhängig von Schiffsort und Datum (Jahr). In diese Richtung stellt sich eine ungestörte Magnet-(Kompass-)nadel ein. MgN : ist die Richtung zu Magnetkompass-Nord. In diese Richtung zeigt die durch das schiffsmagnetische Feld beeinflusste Kompassnadel an Bord.

Vereinfacht: Missweisung (Mw) ist der Winkel von rwN nach mwN. Ablenkung (Abl) ist der Winkel von mwN nach MgN.

Muster-Antwort: Mw : Missweisung ist der Winkel von rwN nach mwN. Abl : Ablenkung (Abl) oder Deviation ( Dev ) ist der Winkel von mwN nach MgN.

Vereinfacht: Fehlweisung. Die Fehlweisung ist die Summe aus Ablenkung und Missweisung. (Fw = Abl + Mw)

Muster-Antwort: Der Winkel von rwN nach MgN ist die Fehlweisung ( Fw ; Abl + Mw = Fw).

Vereinfacht: Seekarte. Angegeben für bestimmtes Jahr. Jährliche Änderung beachten und auf aktuelles Jahr berichtigen.

Muster-Antwort: Die Missweisung findet sich in der Seekarte eingedruckt für ein bestimmtes Jahr. Dieser Wert muss mit der ebenfalls in der Seekarte angegebenen jährlichen Änderung auf das Jahr der Benutzung berichtigt werden.

Vereinfacht: Ablenkungstabelle. Die Abl ist kursabhängig.

Muster-Antwort: Die Abl wird einer Ablenkungstabelle entnommen. Die Abl ist abhängig vom anliegenden Kurs.

Vereinfacht: kann auf jedem Schiff andere Werte haben.

Muster-Antwort: Die Ablenkungstabelle kann auf jedem Schiff andere Werte haben.

Vereinfacht: Ablenkung (Abl) aus Steuertafel für MagnetkompassKurs (MgK) entnehmen, mwK ermitteln, Mw von Seekarte für das laufende Jahr anwenden

Muster-Antwort: Abl für den anliegenden MgK (Magnetkompasskurs) aus der Steuertafel (Ablenkungstabelle) entnehmen; an den so erhaltenen mwK (missweisenden Kurs) die für das laufende Jahr der Seekarte entnommene Mw anbringen.

Vereinfacht: Der Meeresgrund muss regelmäßig und steil genug sein.

Muster-Antwort: Der Meeresgrund muss ausreichend regelmäßig und ausreichend steil ansteigen/abfallen.

Vereinfacht: Sonderzeichen: Sperrgebiete Kardinalzeichen: allgemeine Gefahrenstellen

Muster-Antwort: Sonderzeichen zur Bezeichnung von Sperrgebieten und Kardinalzeichen für allgemeine Gefahrenstellen.

Vereinfacht: Seekarten, BfS, NWN.

Muster-Antwort: Aus den Seekarten, Bekanntmachungen für Seefahrer (BfS) und Nautischen Warnnachrichten (NWN).

Vereinfacht: Gelbe Fasstonnen, Leuchttonnen, Spierentonnen, Stangen.

Muster-Antwort: Gelbe Fasstonnen, Leuchttonnen, Spierentonnen oder Stangen.

Vereinfacht: durch gelbe, leuchtende Tonnen oder Stangen mit rotem Band und Beschriftungen "Sperrgebiet" gekennzeichnet.

Muster-Antwort: Gelbe Fasstonnen, Leuchttonnen, Spierentonnen oder Stangen mit einem breiten roten Band. Beschriftung auf Fasstonne oder Leuchttonne mit schwarzen Buchstaben: "Sperrgebiet" oder "Sperr-G".

Vereinfacht: Badebetrieb, gesperrte Wasserfläche, Fahrverbot für Maschinenfahrzeuge

Muster-Antwort: Fahrverbot für Maschinenfahrzeuge und Wassermotorräder auf wegen Badebetrieb gesperrten Wasserflächen.

Vereinfacht: Springzeit: Sonne, Mond, Erde in einer Ebene. Nippzeit: Erde-Sonne und Erde-Mond im rechten Winkel.

Muster-Antwort: Bei Springzeit befinden sich Mond und Sonne in einer Ebene mit der Erde, bei Nippzeit stehen die Verbindungslinien Erde/Sonne und Erde/Mond im rechten Winkel zueinander.

Vereinfacht: gibt an, in welcher Phase (Nippzeit, Mittzeit, Springzeit) sich das aktuelle Tidengeschehen befindet.

Muster-Antwort: Das Alter der Gezeit gibt an, in welcher Phase (Nippzeit, Mittzeit, Springzeit) sich das aktuelle Tidengeschehen befindet.

Vereinfacht: Letztes Hochwasser/Niedriegwasser rutscht in nächsten Tag. (Mondtag hat 24h 50min)

Muster-Antwort: Die Umlaufzeit des Mondes um die Erde dauert im Mittel 24 h 50 min. (Mondtag) gegenüber dem Sonnentag (= 24 h). Deshalb "rutscht" das letzte HW oder NW zeitweise in den nächsten Tag.

5,10

Vereinfacht: durch Wind, Luftdruck sind höhere oder niedrigere Wasserstände als erwartet

Muster-Antwort: Durch Wind und/oder durch sehr hohen bzw. sehr niedrigen Luftdruck können erhebliche Wasserstandsänderungen entstehen. HWH bzw. NWH können höher oder niedriger sein als angegeben, die Hoch- und Niedrigwasserzeit kann füher oder später eintreten als angegeben.

Vereinfacht: Bezugsfläche für die Tiefenangaben [in einer Seekarte]

Muster-Antwort: Kartennull (KN) ist die Bezugsfläche für die Tiefenangaben in einer Seekarte.

4,8

Vereinfacht: Ostsee: KN = mittlerer Wasserstand. Nordsee und Englischer Kanal: KN = niedrigstmöglicher Gezeitenwasserstand (LAT - Lowest Astronomical Tide). In Seekarte beschrieben.

Muster-Antwort: In der Ostsee entspricht KN dem mittleren Wasserstand. In der Nordsee und im Englischen Kanal entspricht KN dem niedrigstmöglichen Gezeitenwasserstand ( LAT = Lowest Astronomical Tide). In der jeweiligen Seekarte ist die Kartennullebene beschrieben.

Vereinfacht: Beim folgenden Niedrigwasser wird die Wassertiefe geringer sein

Muster-Antwort: Beim folgenden Niedrigwasser wird die Wassertiefe geringer sein als zum Zeitpunkt der Lotung.

Vereinfacht: Die Kartentiefe (KT) ist die Wassertiefe abzüglich der Höhe der Gezeiten.

Muster-Antwort: Die Kartentiefe ( KT ) ist die auf Kartennull bezogene Wassertiefe. Kartentiefe ist Wassertiefe abzüglich Höhe der Gezeit.

Vereinfacht: Springzeit: hohe Hochwasser, niedrige Niedrigwasser.

Muster-Antwort: Zur Springzeit sind besonders hohe Hochwasser und besonders niedrige Niedrigwasser zu erwarten.

Vereinfacht: Nippzeit: niedrige Hochwasser, hohe Niedrigwasser.

Muster-Antwort: Zur Nippzeit sind besonders niedrige Hochwasser und besonders hohe Niedrigwasser zu erwarten.

Vereinfacht: Gezeitenströme sind stärker zur Springzeit als zur Nippzeit.

Muster-Antwort: Zur Springzeit setzen die Gezeitenströme z. T. deutlich stärker als zur Nippzeit.

Vereinfacht: in Gezeitenstromatlanten, Seehandbüchern oder Seekarten

Muster-Antwort: In Gezeitenstromatlanten, Seehandbüchern, in Seekarten aus Gezeitenstromtabellen, die bezogen sind auf die Hochwasserzeiten des dort genannten Bezugsortes.

Vereinfacht: Ort: 2,3 m über Kartennull. kann trockenfallen.

Muster-Antwort: Der Ort der Zahl liegt 2,3 m über Kartennull und kann trockenfallen.

Vereinfacht: WT - H = KT oder KT + H = WT (Lösung auch als Skizze möglich)

Muster-Antwort: WT - H = KT oder KT + H = WT (Lösung auch als Skizze möglich).

Vereinfacht: Um anhand der Gezeitentafel feststellen zu können, ob das Wasser steigt oder fällt.

Muster-Antwort: Um anhand der Gezeitentafel feststellen zu können, ob das Wasser steigt oder fällt.

Vereinfacht: Skala zur Anzeige des Wasserstandes

Muster-Antwort: Eine Skala zur Anzeige des Wasserstandes.

Vereinfacht: Strömungen, Wasserstandsänderungen

Muster-Antwort: Der Wind kann Strömungen und Wasserstandsänderungen hervorrufen, die zu den Gezeitenströmen und den Gezeiten hinzutreten.

Vereinfacht: global, jederzeit verfügbar, geringer Positionsfehler

Muster-Antwort: GPS arbeitet weltweit. Die Positionsanzeige ist jederzeit verfügbar. Der Positionsfehler ist gering.

Vereinfacht: bei GPS 10-20m , bei DGPS 1-10 Meter

Muster-Antwort: GPS: 10 - 20 m bei einer Wahrscheinlichkeit von etwa 95 %. DGPS: 1 - 10 m bei einer Wahrscheinlichkeit von etwa 95 %.

Vereinfacht: Bei Abschattung der GPS-Antenne, In der Nähe von Flughäfen, Fernsehsendern, Marineeinrichtungen. Nutzung von UKW-Geräten und anderen elektronischen Geräten an Bord.

Muster-Antwort: Bei Abschattung der GPS-Antenne. In der Nähe von Flughäfen und in der Nähe von Fernsehsendern. In der Nähe von Marineeinrichtungen. Bei Nutzung von UKW-Geräten und anderen elektronischen/elektrischen Geräten an Bord.

Vereinfacht: Global Positioning System

Muster-Antwort: Global Positioning System .

9,11

Vereinfacht: Laufzeitmessung von GPS-Signalen, Abstandsmessung zu Satelliten, Ortsbestimmung.

Muster-Antwort: Durch Laufzeitmessungen von GPS-Signalen vom Satelliten zum Empfänger und damit durch Abstandsmessungen zu den Satelliten wird die Ortsbestimmung ermöglicht.

Vereinfacht: DGPS = Differential Global Positioning System. Regionale Verbesserung der GPS-Genauigkeit durch Korrekturwerte von Referenzstationen über Funk.

Muster-Antwort: DGPS = Differential Global Positioning System . Hierbei handelt es sich um eine regionale Verbesserung der Ortsbestimmung. Dabei werden von Referenzstationen über Funk Korrekturwerte für die GPS-Messwerte an die Schiffe übertragen.

Vereinfacht: ringsum freie Sicht, einwandfreie Erdung

Muster-Antwort: Sie muss ringsum freie Sicht (ohne Abschattungen) haben. Einwandfreie Erdung.

Vereinfacht: Position beim Tastendruck wird gespeichert. rwP und Distanz angezeigt.

Muster-Antwort: Die Position zur Zeit des Tastendrucks wird gespeichert. Rechtweisende Peilung (rwP) und Distanz zu diesem Punkt werden angezeigt.

Vereinfacht: Mit 95% Wahrscheinlichkeit innerhalb eines 100m Radius um den angezeigten Ort. 5% der Ortsbestimmungen sind ungenauer als 100m.

Muster-Antwort: Das Schiff befindet sich mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 % in einem Fehlerkreis von 100 m Radius um den beobachteten Ort. Also: jede 20. Ortsbestimmung (5 %) ist ungenauer als ca. 100 m.

Vereinfacht: HDOP-Wert prüfen. Anzahl der Satelliten prüfen. Mit Koppelnavigation/anderem System vergleichen.

Muster-Antwort: Durch den vom Empfänger angezeigten HDOP (horizontal dilution of precision = Satellitenverteilung). Durch die vom Empfänger angezeigte Anzahl der getrackten Satelliten. Durch Vergleich mit anderen Navigationssystemen und der Koppelposition.

Vereinfacht: Bezugssysteme müssen übereinstimmen. -Kartenbezugssystem im GPS einstellen -GPS-Ort manuell korrigieren (N/S, E/W) -WGS 84 Karten verwenden

Muster-Antwort: Das Bezugssystem muss übereinstimmen. Dieses kann geschehen durch: Auswahl und Einstellung des Kartenbezugssystems im Empfänger. Manuelle Verschiebung des GPS-Ortes um die in der Seekarte angegebenen N / S - und E / W -Korrektur. Verwendung von Seekarten, die auf dem System WGS 84 beruhen.

Vereinfacht: Geographische Koordinate eines anzusteuernden Punktes.

Muster-Antwort: Geographische Koordination eines anzusteuernden Punktes.

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