Fragen-Katalog
Vereinfacht: Wer durch körperliche/geistige Mängel, Alkohol oder Drogen die sichere Führung/Tätigkeit im Brücken-/Decksdienst nicht gewährleisten kann.
Muster-Antwort: Wer infolge körperlicher oder geistiger Mängel oder des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel in der sicheren Führung eines Fahrzeugs oder in der sicheren Ausübung einer anderen Tätigkeit des Brücken- oder Decksdienstes behindert ist.
Vereinfacht: 0,5 Promille
Muster-Antwort: 0,25 mg/l oder mehr Alkohol in der Atemluft oder 0,5 Promille oder mehr Alkohol im Blut oder eine Alkoholmenge, die zu einer solchen Atem- oder Blutalkoholkonzentration führt.
Vereinfacht: Einreise-, Gesundheits- und Zollformalitäten erledigen.
Muster-Antwort: Die Einreise-, Gesundheits- und Zollformalitäten sind zu erledigen.
Vereinfacht: ist ein vom BSH ausgestellter Ausweis, der das Recht und die Pflicht zum Führen der Bundesflagge nachweist. Fahrzeuge unter 15 Metern Länge über Alles (LüA)
Muster-Antwort: Vom BSH ausgestellter Ausweis, mit dem das Recht und die Pflicht zum Führen der Bundesflagge nachgewiesen wird. Für Fahrzeuge unter 15 m Lüa = "nicht registerpflichtige Fahrzeuge".
Vereinfacht: ist der Nachweis der Registrierung im Seeschiffsregister, ausgestellt vom Registergericht ab 15m Rumpflänge vorgeschrieben
Muster-Antwort: Das Schiffszertifikat ist der Nachweis, dass ein Schiff im Seeschiffsregister eingetragen ist. Ausgestellt wird es vom Registergericht, Vorgeschrieben ist es ab 15 m Rumpflänge.
Vereinfacht: Meeresgewässer bis 12 sm von Küstenlinie oder Basislinie
Muster-Antwort: Die seewärts der Küstenlinie bei mittlerem Hochwasser oder der Basislinie gelegenen Meeresgewässer bis zu einer Breite von 12 sm .
Vereinfacht: Gewässer auf der Landseite der Basislinie.
Muster-Antwort: Als "innere Gewässer" bezeichnet man die Gewässer landwärts der Basislinien.
Vereinfacht: Grenze zwischen inneren Gewässer und dem Küstenmeer, findet man in Seekarten
Muster-Antwort: Als Basislinie bezeichnet man die Grenze zwischen den inneren Gewässern (eines Staates) und dem Küstenmeer. Basislinien sind in Seekarten eingezeichnet.
Vereinfacht: untersucht Seeunfälle und gibt Sicherheitsempfehlungen heraus
Muster-Antwort: Amtliche Untersuchung eines schaden- oder gefahrverursachenden Vorkommnisses (Seeunfall) im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Schiffes (z. B. Kollision zwischen zwei Fahrzeugen) und Ermittlung der Umstände, durch die es zu dem Seeunfall gekommen ist. Herausgabe von Untersuchungsberichten und insbesondere Sicherheitsempfehlungen zur Verhütung von Seeunfällen.
Vereinfacht: Schiffsverlust durch Aufgrundlaufen, Kollision oder schwere Verletzung, Tod oder Verschollenheit von Personen, Umweltschäden, Sachschäden, Gefahr für Menschen, Schiffe oder Umwelt.
Muster-Antwort: Schiffsverlust, Aufgrundlaufen, Kollision eines Schiffes, Tod oder Verschollenheit oder schwere Verletzung einer Person, maritimer Umweltschaden oder sonstiger Sachschaden, Gefahr für einen Menschen oder ein Schiff, Gefahr eines schweren Schadens an einem Schiff, einem meerestechnischen Bauwerk oder an der Meeresumwelt.
Vereinfacht: Den Seeunfall der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung melden, im Inland über Wasserschutzpolizei oder im Ausland über Hafenbehörden.
Muster-Antwort: Den Seeunfall unverzüglich der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung melden. Das kann in einem deutschen Einlaufhafen auch über die Wasserschutzpolizei bzw. im Ausland über die zuständigen Hafenbehörden veranlasst werden.
Vereinfacht: Name und Aufenthalt des Meldenden. Ort und Zeit des Unfalls. Schiffsdetails (Name, Flagge, Funkrufzeichen). Betreiber- und Kapitänname. Herkunfts- und Zielhafen des Schiffes. Besatzungsanzahl. Schadensumfang. Unfallverlauf. Umweltgefahr.
Muster-Antwort: Es sind folgende Angaben zu melden: Name und derzeitiger Aufenthalt des Meldenden, Ort (geographische Position) und Zeit des Unfalles, Name, Rufzeichen und Flagge des Schiffes sowie Rufnummer des zu diesem Schiff gehörenden mobilen Seefunkdienstes ( MMSI ), Typ, Verwendungszweck, Name des Betreibers des Schiffes, Name des verantwortlichen Schiffsführers, Herkunfts- und Zielhafen des Schiffes, Anzahl der Besatzungsmitglieder und weiterer Personen an Bord, Umfang des Personen- und Sachschadens, Darstellung des Verlaufs des Vorkommnisses, Angaben über andere Schiffe, die am Unfall beteiligt sind, Wetterbedingungen, Darstellung der Gefahr einer Meeresverschmutzung.
Vereinfacht: "Verordnung über die Sicherung der Seefahrt" Schiffsführer oder Besatzungsmitglied
Muster-Antwort: Geregelt in der "Verordnung über die Sicherung der Seefahrt". Verantwortlich für die Meldung sind der Schiffsführer oder bei dessen Verhinderung ein anderes Besatzungsmitglied bzw. ggf. auch der Betreiber des Schiffes, falls keine der vorgenannten Personen dazu in der Lage ist.
Vereinfacht: Untersuchungsausschüsse um die Frage zu Klären ob Fahrverbot oder Entzug des Führerscheins in der Sportschifffahrt ausgesprochen werden soll
Muster-Antwort: Seeämter sind bei den Wasser- und Schifffahrtsdirektionen Nord und Nordwest gebildete Untersuchungsausschüsse zur Untersuchung der Frage, ob gegenüber einem Verfahrensbeteiligten ein Fahrverbot ausgesprochen oder ein Befähigungszeugnis bzw. ein amtlicher Führerschein der Sportschifffahrt entzogen werden muss.
Vereinfacht: "Sicherheit auf dem Wasser" "Sicherheit im See- und Küstenbereich"
Muster-Antwort: "Sicherheit auf dem Wasser, Leitfaden für Wassersportler". "Sicherheit im See- und Küstenbereich, Sorgfaltsregeln für Wassersportler".
Vereinfacht: schnellstens Meldung an die Verkehrszentrale
Muster-Antwort: Man muss dies auf dem schnellsten Weg direkt oder über eine Verkehrszentrale bzw. Küstenfunkstelle dem Maritimen Lagezentrum ( MLZ ) in Cuxhaven als Meldestelle für Unfälle auf See mitteilen.
Vereinfacht: Beim Einlaufen in Küstengewässer des Gastlandes unter der Steuerbordsaling.
Muster-Antwort: Beim Einlaufen in die Küstengewässer des Gastlandes unter der Steuerbordsaling.
Vereinfacht: In Betrieb, Flaggzeit, Küstengewässer, See, Hafen. Flaggenstock am Heck. Segelyachten: Topp des hintersten Mastes.
Muster-Antwort: Auf in Betrieb befindlichen Yachten während der Flaggzeit in den Küstengewässern, auf See und im Hafen am Flaggenstock am Heck, auf segelnden mehrmastigen Yachten auch im Topp des hintersten Mastes (nicht am Achterstag).
Vereinfacht: Verlassen der Fahrwasser zwischen 3 h nach Hochwasser und 3 h vor dem folgenden Hochwasser untersagt. Höchstgeschwindigkeiten: Außerhalb des Fahrwassers 8 kn, im Fahrwasser 12 kn.
Muster-Antwort: Das Verlassen der Fahrwasser zwischen 3 h nach Hochwasser und 3 h vor dem folgenden Hochwasser ist untersagt. In der übrigen Zeit beträgt für Sportfahrzeuge die Höchstgeschwindigkeit außerhalb des Fahrwassers 8 kn und generell im Fahrwasser 12 kn.
Vereinfacht: Seekarten
Muster-Antwort: In den Seekarten.
Vereinfacht: Verschmutzung der Meere verhindern
Muster-Antwort: Das MARPOL-Übereinkommen soll die Verschmutzung der Meere verhindern.
Vereinfacht: Ostsee, Nordsee und Mittelmeer.
Muster-Antwort: Ostsee, Nordsee und Mittelmeer.
Vereinfacht: Einleitung von Öl, Schiffsabwässern, Schiffsmüll und anderen Schadstoffen verboten
Muster-Antwort: Das Einleiten von Öl, Schiffsabwässern, Schiffsmüll und anderen Schadstoffen.
Vereinfacht: gilt grundsätzlich für alle Schiffe
Muster-Antwort: Das MARPOL-Übereinkommen gilt grundsätzlich für alle Schiffe, somit auch für Sportfahrzeuge.
Vereinfacht: Broschüre des BSH "Entsorgungsmöglichkeiten für Öl, Schiffsmüll und Schiffsabwässer"
Muster-Antwort: Aus der Broschüre "Entsorgungsmöglichkeiten für Öl, Schiffsmüll und Schiffsabwässer - eine Übersicht für Sport- und Kleinschifffahrt" des BSH.
Vereinfacht: im Hafen entsorgen
Muster-Antwort: Es muss im Hafen entsorgt werden.
Vereinfacht: Müllentsorgung in Nord-, Ostsee und Mittelmeer verboten (Sondergebiete nach MARPOL)
Muster-Antwort: Da Nord-, Ostsee und Mittelmeer Sondergebiete nach MARPOL sind, darf dort kein Müll in die See entsorgt werden.
Vereinfacht: Seile, Netze, Segel, Kunststoffe, Papier, Glas, Metall, Verpackungsmaterial
Muster-Antwort: Synthetische Seile, Netze, Segel, Kunststofftüten u. Ä. , Papiererzeugnisse, Lumpen, Glas, Metall, Steingut, Schalungs- oder Verpackungsmaterial.
Vereinfacht: äußere Schutzschicht aus glasfaserverstärktem Kunststoff
Muster-Antwort: Die äußere Schutzschicht eines Bauteils aus glasfaserverstärktem Kunststoff.
Vereinfacht: zwischen zwei GFK-Schichten wird eine Zwischenlage zur Versteifung einlaminiert
Muster-Antwort: Zwischen zwei GFK-Schichten wird eine Zwischenlage zur Versteifung einlaminiert, z. B. aus Balsaholz.
Vereinfacht: Große Steifheit, Verwindungsfestigkeit, geringes Gewicht, gute Isolierung.
Muster-Antwort: Große Steifheit, Verwindungsfestigkeit, geringes Gewicht, gute Isolierung.
Vereinfacht: Vorteile: Zuverlässig, hohe Festigkeit, lange Lebensdauer. Nachteile: Schwer, anfällig für Rost.
Muster-Antwort: Vorteile: zuverlässiges, problemloses Baumaterial mit sehr hoher Festigkeit und langer Lebensdauer. Nachteile: hohes Gewicht, Rostanfälligkeit.
Vereinfacht: Hersteller legt fest, in welchem Fahrgebiet, bis zu welcher Windstärke und bis zu welcher charakteristischen Wellenhöhe das Fahrzeug sicher betrieben werden kann.
Muster-Antwort: Mit der Kategorie legt der Hersteller fest, in welchem Fahrgebiet, bis zu welcher Windstärke und bis zu welcher charakteristischen Wellenhöhe das Fahrzeug sicher betrieben werden kann.
Vereinfacht: A: Hochsee. B: Außerhalb von Küstengewässern. C: Küstennahe Gewässer. D: Geschützte Gewässer.
Muster-Antwort: A Hochsee, B Außerhalb von Küstengewässern, C Küstennahe Gewässer, D Geschützte Gewässer.
Vereinfacht: Das Fahrzeug kann außerhalb von Küstengewässern genutzt werden. für Windstärken bis 8 Bft und Wellenhöhen bis 4 m.
Muster-Antwort: Das Fahrzeug ist ausgelegt für Fahrten außerhalb von Küstengewässern, in denen Windstärken bis einschließlich 8 Bft und signifikante Wellenhöhen bis einschließlich 4 m auftreten können.
Vereinfacht: Das Rad dreht ein Zahnrad, über das eine Kette in der Steuersäule nach unten verläuft. Die Kette ist mit den Steuerseilen verbunden, welche über Umlenkrollen zum Ruderquadranten führen.
Muster-Antwort: Das Rad dreht ein Zahnrad, über das eine Kette in der Steuersäule nach unten verläuft. Die Kette ist mit den Steuerseilen verbunden, welche über Umlenkrollen zum Ruderquadranten führen.
Vereinfacht: Stagen (vorne/achtern) und Wanten (seitlich).
Muster-Antwort: Stagen und Wanten.
Vereinfacht: Stützen den Mast nach achtern Bei 7/8-Takelung und anderen nicht toppgetakelten Yachten.
Muster-Antwort: Zum zusätzlichen Abstagen des Mastes nach achtern. Bei 7/8-Takelung und anderen nicht toppgetakelten Yachten.
Vereinfacht: Tauwerk zum Setzen, Bergen und Bedienen von Segeln oder Takelage.
Muster-Antwort: Tauwerk, das zum Setzen, Bergen oder Bedienen der Segel oder anderer Teile der Takelage dient.
Vereinfacht: Nasse Segel trocknen, Sonneneinstrahlung vermeiden, Salzwasserreste abspülen, Beschädigungen sofort reparieren
Muster-Antwort: Nasse Segel trocknen, Segel vor Sonnenlicht schützen, Salzwasserreste abspülen und Beschädigungen umgehend beseitigen.
Vereinfacht: Schutz vor überkommenden Seen Vermeidung von Belastung von Rigg und Segel
Muster-Antwort: Damit überkommende Seen nicht ins Segel schlagen und so Rigg und Segel belasten.
Vereinfacht: Schwerwettersegel Ersatz für Großsegel Mit losem Unterliek gefahren
Muster-Antwort: Ein Schwerwettersegel, das anstelle des Großsegels mit losem Unterliek gefahren wird.
Vereinfacht: Um Beschädigungen zu vermeiden
Muster-Antwort: Um Beschädigungen zu vermeiden.
Vereinfacht: Segellatten profilieren das Segel und verhindern das Einklappen des Achterlieks.
Muster-Antwort: Zur Profilierung des Segels, damit das Achterliek nicht einklappt.
Vereinfacht: Zur Regulierung der Vorliekspannung des Großsegels / zum Trimmen des Großsegels
Muster-Antwort: Zur Regulierung der Vorliekspannung des Großsegels, um es so zu trimmen.
Vereinfacht: Reffbares Großsegel, reffbare Rollfock oder Vorsegel, Sturmfock.
Muster-Antwort: Reffbares Großsegel, reffbare Rollfock oder Vorsegel verschiedener Größen, Sturmfock.
Vereinfacht: Stufenloses Verkleinern des Vorsegels durch Aufrollen um das Vorstag.
Muster-Antwort: Mit ihr wird das Vorsegel um das Vorstag gerollt und kann so stufenlos verkleinert werden.
Vereinfacht: Aufrollen des Großsegels im Mast oder Baum zur stufenlosen Verkleinerung der Segelfläche.
Muster-Antwort: Mit ihr wird das Großsegel entweder im Mast oder im Baum aufgerollt und kann stufenlos verkleinert werden.
Vereinfacht: Verhindert Verunreinigungen und Verstopfungen, Muss regelmäßig überprüft und gereinigt werden.
Muster-Antwort: Der Lenzkorb verhindert Verunreinigungen und Verstopfungen der Lenzpumpe. Er muss regelmäßig überprüft und gereinigt werden.
Vereinfacht: Unabhängige Bilgenpumpen (eine über Deck, eine unter Deck), 2 Pützen (Eimer) mit Leinen
Muster-Antwort: Zwei voneinander unabhängige Bilgenpumpen, von denen eine über Deck und eine unter Deck bedienbar ist, sowie 2 Pützen mit Leinen.