Fragen-Katalog

492 Fragen · 412 in Bögen

Vereinfacht: Öffnungen schließen Brennstoffzufuhr unterbrechen Feuerlöscher am Brandherd betätigen Feuer von unten und vorn bekämpfen Löschdecke einsetzen Flüssigkeitsbrände nicht mit Wasser löschen

Muster-Antwort: Alle Öffnungen schließen, Brennstoffzufuhr (Hauptschalter) unterbrechen, Feuerlöscher erst am Brandherd betätigen, Feuer von unten und von vorn bekämpfen, Löschdecke einsetzen, Flüssigkeitsbrände nicht mit Wasser bekämpfen.

Vereinfacht: Seetüchtigkeit, Segelzahl und -zustand, Treibstoff, Navigationsunterlagen, Sicherheitseinweisung, Rettungsmittel, Trinkwasser, Proviant, Navigationsgeräte prüfen, Feuerllscher, Papiere, UKW Anlage

Muster-Antwort: Seetüchtigkeit der Yacht, Zahl und Zustand der Segel, Treibstoffvorrat, Navigationsunterlagen, Sicherheitseinweisung der Besatzung, Rettungsmittel, Seenotsignale, Trinkwasser- und Proviantvorräte, Funktionsfähigkeit des Motors, Funktionsfähigkeit der elektronischen Navigationsgeräte, Lenzeinrichtungen, Feuerlöscher, Boots- und Personalpapiere, Betriebsfähigkeit der UKW-Seefunkanlage.

Vereinfacht: Einweisung in Gebrauch/Benutzung von Rettungswesten und Sicherheitsgurte, Rettungsfloß, Signalmittel, Lenzpumpen, Seeventile und Bord-WC, Kocheinrichtung, Feuerlöscher, Motoranlage, Elektroanlage, Rundfunkgeräte, UKW-Seefunkanlage, Verhalten bei "Mensch-über-Bord", Erkennen und Behandeln von Seekrankheit.

Muster-Antwort: Einweisung in Gebrauch und Bedienung der Rettungswesten und Sicherheitsgurte, des Rettungsfloßes, der Signalmittel, der Lenzpumpen, der Seeventile und des Bord-WC, der Kocheinrichtung, der Feuerlöscher, der Motoranlage, der Elektroanlage, des Rundfunkgerätes und der UKW-Seefunkanlage, Verhalten bei "Mensch-über-Bord", Erkennen und Verhalten bei Seekrankheit.

Vereinfacht: Lenzeinrichtung Feuerlöscher Motoranlage Seeventile UKW-Seefunkanlage MOB / Distress Taste Notruder Ankergeschirr

Muster-Antwort: Ankergeschirr, Lenzeinrichtung, Feuerlöscheinrichtungen, Motoranlage, Seeventile, UKW-Seefunkanlage, MOB-Taste von satellitengestützten Navigationsgerät (z. B. GPS), Seenotsignalmittel, Notrudereinrichtung.

Vereinfacht: Wetterbericht einholen Sicherheitseinrichtungen kontrollieren Motor und Schaltung überprüfen Nautische Geräte überprüfen Bilge überprüfen Wasser- und Kraftstoffvorrat überprüfen Schall- und Lichtsignaleinrichtung kontrollieren Navigationslichter überprüfen Seekarten bereitlegen

Muster-Antwort: Wetterbericht einholen, Kontrolle der Sicherheitseinrichtung, Kontrolle von Motor und Schaltung, Kontrolle der nautischen Geräte, Kontrolle der Bilge, Überprüfen des Wasser- und Kraftstoffvorrats, Kontrolle der Schall- und Lichtsignaleinrichtung, Kontrolle der Navigationslichter, Bereitlegen der aktuellen Seekarten und nautischen Veröffentlichungen.

Vereinfacht: Notfallbedingte Bedienung durch jeden. Leckabwehr. Sicherheit. Schnelles Handeln bei Wassereinbruch.

Muster-Antwort: Damit im Bedarfsfall sie jeder bedienen kann.

Vereinfacht: weil Wasser ins Bootsinnere gelangen kann

Muster-Antwort: Weil durch unsachgemäße Bedienung Wasser ins Bootsinnere gelangen kann.

Vereinfacht: Damit jeder den Anker sicher bedienen kann.

Muster-Antwort: Damit jeder den Anker sicher ausbringen und einholen kann.

1,7

Vereinfacht: Meldung abgeben. Fahrt aus dem Schiff nehmen. Lenzpumpen betätigen. Lecksuche. Leck mit Bordmitteln abdichten. Küste oder flaches Wasser ansteuern. Fahrzeug so trimmen, dass Leckstelle aus dem Wasser kommt bzw. möglichst wenig unter Wasser ist.

Muster-Antwort: Meldung abgeben. Je nach Erfordernissen Fahrt aus dem Schiff nehmen. Lenzpumpen betätigen, Lecksuche, Leck mit Bordmitteln abdichten. Küste bzw. flaches Wasser ansteuern. Fahrzeug so trimmen, dass Leckstelle aus dem Wasser kommt bzw. möglichst wenig unter Wasser ist.

Vereinfacht: Notzeichen geben, Funkmeldung abgeben, Verlassen des Bootes vorbereiten, Rettungswesten anlegen, Rettungsfloß vorbereiten. Bei Möglichkeit ruhiges Flachwasser anlaufen und Schiff auf Grund setzen

Muster-Antwort: Notzeichen geben, Funkmeldung abgeben, ggf. Radartransponder einschalten. Verlassen des Bootes vorbereiten, Rettungswesten anlegen, Rettungsfloß klarmachen. Wenn möglich, ruhiges Flachwasser anlaufen und Schiff auf Grund setzen.

Vereinfacht: Schäden an der Bordwand, Sinkgefahr.

Muster-Antwort: Eine Beschädigung der Bordwand kann eintreten. Es kann Sinkgefahr entstehen.

Vereinfacht: Ruhe bewahren, Notalarm geben, Rettungsfloß klarmachen, Rettungsweste anlegen. Warme Kleidung, so lange wie möglich an Bord bleiben.

Muster-Antwort: Ruhe bewahren und überlegt handeln. Notalarm abgeben, ggf. Radartransponder einschalten. Rettungsfloß klarmachen. Rettungsweste und Sicherheitsgurt anlegen. So lange wie möglich an Bord bleiben. Wärmende Kleidung anziehen.

Vereinfacht: Rettungsweste, Sicherheitsgurt anlegen, warme Kleidung anziehen und Proviant sowie Ausrüstung ins Floß bringen. gegebenfalls Seenotfunkbake, Radartransponder und UKW-Handsprechfunkgeräte

Muster-Antwort: Rettungsweste und Sicherheitsgurt anlegen. Wärmende Kleidung anziehen. Nach Möglichkeit vorher reichlich warme Flüssigkeit trinken. Soweit noch nicht geschehen, Proviant, Wasser, Seenotsignalmittel und ggf. Seenotfunkbake, Radartransponder und UKW-Handsprechfunkgeräte in das Rettungsfloß bringen.

Vereinfacht: Bessere Überlebenschancen auf dem Schiff Schiff ist einfacher zu orten, Schwierigkeiten beim Einstieg ins Rettungsfloß

Muster-Antwort: Die Überlebensmöglichkeiten sind auf dem Schiff größer. Ein Schiff ist besser zu orten. Einstieg in das Rettungsfloß und Aufenthalt können sehr schwierig sein.

Vereinfacht: Karabinerhaken einpicken In Rettungsschlinge einsteigen Arme nach unten drücken, Hände schließen Windenseil frei hängen lassen

Muster-Antwort: Bei offener Rettungsschlinge: zuerst den Karabinerhaken einpicken. Mit dem Kopf und beiden Armen in die Rettungsschlinge einsteigen. Die Arme müssen nach unten gedrückt werden und die Hände sind zu schließen. Das Windenseil muss frei hängen, es darf nicht an Bord befestigt werden.

Vereinfacht: Im Notfall auf Anordnung des Schiffsführers; bei Gefahr für das Schiff oder die Besatzung, die ohne Hilfe nicht überwunden werden kann.

Muster-Antwort: Nach Feststellung des Notfalls auf Anordnung des Schiffsführers; bei unmittelbarer Gefahr für das Schiff oder die Besatzung, die ohne fremde Hilfe nicht überwunden werden kann.

Vereinfacht: im Cockpit beaufsichtigen, gegen Überbordfallen sichern, genug Trinken, Blick auf Küste/Horizont, mit Arbeiten beschäftigen

Muster-Antwort: Aufenthalt im Cockpit beaufsichtigen und Crewmitglieder gegen Überbordfallen sichern, Flüssigkeitsverlust ausgleichen (Wasser), Crewmitglied anhalten, zur Küste oder zum Horizont zu schauen, mit Arbeiten beschäftigen.

Vereinfacht: dient dazu, die Ankertrosse auf den Grund zu ziehen und wirkt ruckdämpfend.

Muster-Antwort: Es soll die Ankertrosse auf den Grund ziehen, damit der Anker nicht durch einen zu steilen Winkel aus dem Grund gebrochen wird. Es wirkt ruckdämpfend.

Vereinfacht: Damit der Zug auf den Anker nicht zu steil wird.

Muster-Antwort: Damit der Zug auf den Anker nicht zu steil wird.

Vereinfacht: 1. Sand, Schlick, weicher Ton und Lehm 2. Harter Ton und Lehm 3. Steinige, verkrautete und stark schlammige Böden

Muster-Antwort: Sand, Schlick, weicher Ton und Lehm, harter Ton und Lehm, steinige, verkrautete und stark schlammige Böden.

Vereinfacht: sollte Schutz vor Wind und Wellen bieten, ausreichend Platz zum Schwojen und Winddrehungen einplanen.

Muster-Antwort: Der Ankerplatz sollte Schutz vor Wind und Wellen bieten. Auf ausreichenden Platz zum Schwojen achten. Mögliche Winddrehungen einplanen.

Vereinfacht: Steinige, verkrautete und stark schlammige Ankergründe meiden.

Muster-Antwort: Steinige, verkrautete und stark schlammige Böden.

Vereinfacht: Mehr Kette stecken, Reitgewicht verwenden.

Muster-Antwort: Mehr Trosse oder Kette stecken, Reitgewicht verwenden.

Vereinfacht: Stockanker, höheres Gewicht, besseres Eingraben.

Muster-Antwort: Den Stockanker, weil er sich insbesondere auch aufgrund seines höheren Gewichtes besser eingräbt.

Vereinfacht: Zeigt Ankerposition. Hilft beim Bergen, falls der Anker sich verhakt hat, durch Zug an der Trippleine.

Muster-Antwort: Sie zeigt die Lage des Ankers an. Mit der Trippleine kann das Bergen eines unklaren Ankers unterstützt werden.

Vereinfacht: Vibration von Kette prüfen Einrucken des Ankers prüfen Wiederholte Peilungen Ankerapp nutzen Ankeralarm

Muster-Antwort: Vibration von Kette oder Trosse prüfen, Einrucken des Ankers prüfen, durch wiederholte Peilungen und ggf. Schätzungen des Abstands zu anderen Schiffen oder zu Landmarken, falls GPS vorhanden ist, die Ankeralarmfunktion einschalten.

Vereinfacht: Patentanker, Stockanker, Draggen, Pflugscharanker

Muster-Antwort: Patentanker, Stockanker (einklappbarer Stock), Draggen (klappbare Flunken), Pflugscharanker.

Vereinfacht: Bruce-Anker, CQR-Anker, Danforth-Anker

Muster-Antwort: Bruce-Anker, CQR -Anker, Danforth-Anker, D'Hone-Anker.

Vereinfacht: Kette: unterstützt Eingraben, verkleinert Schwojeraum, ruckdämpfend, kann nicht an Steinen durchscheuern, erhöht Haltekraft des Ankers Kombination auf Yachten: Kettenvorlauf von 3 bis 5 m zwischen Anker und Leine

Muster-Antwort: Die Kette unterstützt das Eingraben, verkleinert den Schwojeraum, wirkt ruckdämpfend, kann nicht an Steinen durchscheuern und erhöht die Haltekraft des Ankers. Es wird zwischen Anker und Leine ein Kettenvorlauf von 3 bis 5 m gefahren.

Vereinfacht: Antwort 1: Knoten reduzieren die Bruchlast einer Leine um bis zu 50 %. Antwort 2: Damit die Kette im Notfall schnell gekappt werden kann.

Muster-Antwort: Knoten reduzieren die Bruchlast einer Leine um bis zu 50 %. Damit die Kette im Notfall schnell gekappt werden kann.

Vereinfacht: Ankerplatz im hellen Wasser, sandiger Grund und hält besser. Info: Dunkler Grund weist auf Bewuchs hin, wo der Anker schlecht hält.

Muster-Antwort: Ich ankere auf hellem Wasser. Begründung: Der Grund ist hier sandig, der Anker hält gut. Dunkler Grund weist auf Bewuchs hin, wo der Anker schlecht hält.

8,10

Vereinfacht: Die Leine könnte das Eingraben des Ankers verhindern.

Muster-Antwort: Die Leine könnte mit dem Anker vertörnen und dadurch das Eingraben des Ankers verhindern. Der Anker würde dann nicht halten.

3,9

Vereinfacht: Andere Manövrierfähigkeit Eingeschränkte Sicht Möglichkeit des Übersehenwerdens Beeinträchtigung durch Bugwellen Mögliche Beeinträchtigung der eigenen Manövrierfähigkeit durch Windabdeckung

Muster-Antwort: Andere Manövrierfähigkeit (größere Drehkreise, längere Stoppstrecken), u. U. eingeschränkte Sicht des anderen Fahrzeugs, insbesondere nach voraus, Möglichkeit des Übersehenwerdens, weil man sich im Radarschatten befindet, Beeinträchtigung durch Bugwellen des großen Schiffes, mögliche Beeinträchtigung der Manövrierfähigkeit des eigenen Bootes durch Windabdeckung.

Vereinfacht: Sog und Hecksee des anderen Schiffs gefährden das eigene Boot.

Muster-Antwort: Sog und Hecksee können das eigene Boot erheblich gefährden.

Vereinfacht: bei Kursänderung schwenkt das Heck in entgegengesetzte Richtung

Muster-Antwort: Bei einer Kursänderung schwenkt das Heck deutlich in die entgegengesetzte Richtung aus, also nach Backbord bei einer Kursänderung nach Steuerbord und umgekehrt.

Vereinfacht: Abhängig von Schiffstyp, -größe , Beladungszustand , Ausgangsgeschwindigkeit 8-12x Schiffslänge 8-12 Minuten

Muster-Antwort: Abhängig von Schiffstyp und -größe, Beladungszustand und Ausgangsgeschwindigkeit ist mit der 8- bis 12fachen Schiffslänge und bis zu 8 bis 12 Minuten Dauer (z. B. ein 300 m langes Containerschiff voll abgeladen mit 24 kn : Stoppstrecke ca. 2 sm , Stoppzeit ca. 12 Minuten) zu rechnen.

Vereinfacht: Heck schlägt in entgegengesetzte Richtung aus, Schiff verlässt alte Kurslinie erst nach mehreren Schiffslängen.

Muster-Antwort: Der Steven bewegt sich in Richtung der Hartruderlage, das Heck schlägt relativ weit zur entgegengesetzten Richtung aus. Das Schiff verlässt mit seinem Heck erst nach mehreren Schiffslängen seine bisherige Kurslinie, bewegt sich also zunächst in der alten Kursrichtung fort. Diese Strecke kann bei 300 m langen Containerschiffen 1,5 bis 2,5 Schiffslängen, d. h. ca. 500 bis 600 m betragen.

Vereinfacht: Die Sichtbeschränkung nach voraus beträgt mindestens 2 Schiffslängen oder 500 m.

Muster-Antwort: Sichtbeschränkung nach voraus maximal 2 Schiffslängen oder 500 m.

Vereinfacht: Passiver oder aktiver Radarreflektor, möglichst hoch anbringen

Muster-Antwort: Durch einen möglichst hoch und fest angebrachten passiven Radarreflektor bzw. besser noch durch einen "aktiven" Radarreflektor.

Vereinfacht: bewegte Luft - entsteht durch Druckunterschiede zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten

Muster-Antwort: Wind ist bewegte Luft. Die Bewegung entsteht durch die Druckunterschiede zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten.

Vereinfacht: Temperatur, bei der Luft gesättigt ist und Taubildung einsetzt

Muster-Antwort: Der Taupunkt ist die Temperatur, auf die Luft abgekühlt werden muss, damit sie mit Feuchtigkeit gesättigt ist. Es setzt Kondensation (Taubildung) ein.

Vereinfacht: relative Feuchtigkeit in %

Muster-Antwort: Relative Feuchtigkeit in Prozent.

Vereinfacht: Windrichtung, Windstärke, Luftdruck, aktuelles Wetter, Wolken, Seegang, Strom, Temperatur und Luftfeuchte

Muster-Antwort: Windrichtung, Windstärke, Luftdruck, aktuelles Wetter, Bedeckungsgrad, Wolken, Seegang, Strom, Temperatur und ggf. Luftfeuchte.

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Vereinfacht: 1: Beaufortskala ( Bft ). 2: In kn , m/s und km/h .

Muster-Antwort: Nach der Beaufortskala ( Bft ). In kn , m/s und km/h .

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Vereinfacht: Isobaren, Hektopascal

Muster-Antwort: Isobaren. Hektopascal ( hPa ) oder vereinzelt auch noch Millibar ( mb , teilweise auch mbar ).

Vereinfacht: Böen, plötzliche Winddrehungen. Regen mit starker Sichtminderung, Blitzschlag

Muster-Antwort: Böen bis Orkanstärke, plötzliche Winddrehungen, Regen- oder Hagelschauer mit zum Teil starker Sichtminderung, Blitzschlag.

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Vereinfacht: Ende hochsommerlicher Schönwetterperiode, im Zusammenhang mit Kaltfronten.

Muster-Antwort: Besonders zum Ende einer hochsommerlichen Schönwetterperiode im Zusammenhang mit Kaltfronten.

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Vereinfacht: 1. Die 8-teilige mit Auflösung in 45°-Stufen. 2. Die 16-teilige mit Auflösung in 22,5°-Stufen.

Muster-Antwort: Die 8-teilige mit Auflösung in 45°-Stufen. Die 16-teilige mit Auflösung in 22,5°-Stufen.

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